Marktupdate Bitcoin-Kurs (BTC) lässt Altcoins im Regen stehen

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Während der Bitcoin-Kurs (BTC) deutlich zulegt, knicken die Altcoins ein. Kurz vor dem Halving scheinen Anleger noch auf das richtige Pferd wetten zu wollen.

Vier Tage und 17 Stunden vor dem Halving dreht der Bitcoin-Kurs (BTC) auf. Mit einem Plus von 2,9 Prozent in den letzten 24 stunden notiert die größte Kryptowährung aktuell bei 9,275 US-Dollar und bildet im Wochenvergleich einen Gewinn von 6 Prozent aus. Somit knüpft die Krypto-Leitwährung an das Niveau an, dass sie vor dem Markt-Crash Mitte März erreicht hat.


Die Altcoins mussten hingegen in den letzten 24 Stunden deutlich Federn lassen. Der Ether-Kurs (ETH) ist um 1,8 Prozent eingeknickt und fällt somit auf 204,11 US-Dollar. Auch im Wochenvergleich rutscht die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung um 5,3 Prozent ins Minus. Der XRP-Kurs musste ebenfalls nachgeben und ist um 1,5 Prozent im Wert gefallen. Mit einem Verlust von 4,4 Prozent binnen einer Woche wird der Ripple-Coin gegenwärtig bei 0,21 US-Dollar gehandelt. Auch der IOTA-Kurs segelt in die Tiefe und fällt mit einem Minus von 2,8 Prozent im Tagesvergleich auf 0,181 US-Dollar.

Bitcoin hängt Altcoins ab

Vom jüngsten Bitcoin-Aufwärtstrend konnten die Altcoins demnach nicht profitieren. Im Gegenteil: Während der Bitcoin-Kurs auf der Zielgeraden zum Halving nochmal aufdreht, haben die meisten großen Altcoins an Boden verloren.

Kurz vor dem Halving scheint sich die marktdominierende Kryptowährung daher nun allmählich von den Altcoins abzusetzen. Pentoshi, Technischer Analyst bei blockfyre, erklärte per Tweet, dass die Altcoins auch gänzlich unabhängig von der BTC-Kursentwicklung in Schieflage geraten könnten. Bei einem andauernden Aufwärtstrend des Bitcoin-Kurs würde sich dieser Effekt jedoch potenzieren.

Pentoshi zufolge korreliere jeder Anstieg des Bitcoin-Kurs mit gegenteiligen Verlusten bei den Altcoins:

Vor dem Halving eine große Menge an Altcoins zu halten, scheint riskant. […] Eine potenziell sehr schmerzhafte Situation entsteht, wenn er (Bitcoin-Kurs) zum nächsten Widerstand ausbricht. […] Es ist schwer vorstellbar, dass, egal was BTC tut, es nicht sehr schmerzhaft für Altcoins ist.

Dass die Altcoins gegenüber BTC Federn gelassen haben, könnte daran liegen, dass Anleger in Erwartung einer Kursexplosion ihre Altcoin-Positionen zugunsten von Bitcoin auflösen. Infolge dieser Marktdynamik wäre es Pentoshi zufolge äußerst wahrscheinlich, dass die Altcoins weiter sinken.

So könnte das derzeitige Anlegerverhalten einen Graben zwischen Bitcoin und Altcoins zementieren. Ziehen Investoren weiterhin große Mengen an Altcoins ab und parken ihre Einlagen in BTC um, würde dies folgerecht zu weiteren Verlusten bei den Altcoin-Kursen führen, jedoch den Bitcoin-Kurs rasch befeuern.

Chinesische Region stellt ein drittel der globalen Hash Rate

Basierend auf Daten der Mining-Pools BTC.com, Poolin und ViaBTC hat das Cambridge Centre for alternative Finance eine Bitcoin Mining Map veröffentlicht, die die durchschnittliche monatliche Hash-Rate jedes Landes auf der Welt visualisiert und in Relation setzt. Mit einem Anteil von 65,08 Prozent der globalen Hash Rate ist China der unangefochtene Platzhirsch. Schon deutlich abgeschlagen rangieren die USA mit einem Anteil von 7,24 Prozent auf Platz zwei. Die Bronze-Medaille ergattert schließlich Russland mit 6,9 Prozent.

Dass China die Rangliste anführt, ist keine Neuheit. Interessant ist jedoch, dass mehr als die Hälfte der chinesischen Hash Rate aus der Region Xinjiang kommt, die 35,76 Prozent und damit mehr als ein drittel der gesamten weltweiten Rechenleistung im Bitcoin-Netzwerk stellt. Die Provinz Sichuan hat mit 9,66 Prozent die zweithöchste Konzentration der Hash Rate innerhalb Chinas, gefolgt von der inneren Mongolei mit 8,07 Prozent, Yunnan mit 5,42 Prozent und Peking mit 1,73 Prozent.

Deutschland steuert hingegen mit einem Anteil von 0,56 Prozent nur einen verschwindend geringen Beitrag zur globalen Hash Rate bei.

Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,93 Euro.

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