CME: Bitcoin Futures so beliebt wie noch nie

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CME: Bitcoin Futures so beliebt wie noch nie

Die CME Bitcoin Futures erreichen einen neuen Höhepunkt. Die wachsende Beliebtheit der Terminkontrakte beschert dem Bitcoin abermals Erfolge. Seit der großen Krise Anfang 2018 erholt sich die Kryptowährung seit Beginn des Jahres zunehmend. Die Popularität von Bitcoin Futures weist aber nicht nur auf die Steigerung des Bitcoin-Kurses hin, sondern liefert Kritikern Stoff für besorgte Mahnungen hinsichtlich spekulativer Blasenbildung und Marktdestabilisierung.

Der CME Bitcoin Futures Report verzeichnet ein deutliches Wachstum im Anlegerinteresse an BTC-Terminkontrakten. Die größte Terminbörse der Welt mit Sitz in Chicago handelt von Woche zu Woche mehr Bitcoin Futures. Nun meldet CME, dass der Mai 2019 der bislang erfolgreichste Monat für die Terminkontrakte seit Markteinführung im Dezember 2017 war. Die Zahlen beziehen sich sowohl auf das Handelsvolumen als auch auf das Anlegerinteresse.

Die durchschnittliche Handelsmenge pro Tag entsprach im Mai 2019 etwa 515 Millionen US-Dollar. Das ist ein Anstieg von 36 Prozent im Vergleich zum Vormonat April und ein Wachstum von schieren 250 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr. Auch bei den „Open Interest“-Verträgen, also nicht vollständig durchgeführten, aber initiierten Geschäften, generieren Bitcoin Futures eine Zunahme von 80 Prozent seit Mai 2018.

Futures und der Bitcoin-Kurs

Bitcoin Futures sind Terminkontrakte, die mittels zeitversetztem Hebelmechanismus Wetten auf den Bitcoin-Kurs ermöglichen. Es sind klassische Zwei-Parteien-Abmachungen, die beide Seiten hinsichtlich Wert und Warenumfang des Geschäfts absichern. Bei einem BTC-Future-Kontrakt verpflichten sich Käufer und Verkäufer dazu, BTC zu einem festen Preis und einem konkreten Zeitpunkt in der Zukunft zu handeln.

Einige Experten machen Bitcoin Futures für die Krise im Zuge des Bitcoin-Preissturzes Anfang 2018 mitverantwortlich. Seit der Einführung der Terminkontrakte im Dezember 2017 passte sich die Preisdynamik einem spekulativen Wachstumstrend an. Den Spekulationen folgte zunächst der Anstieg des BTC-Kurses auf 20.000 US-Dollar, um kurze Zeit später auf 6.000 US-Dollar abzufallen. Kritiker sahen Parallelen zur Immobilienkrise in den USA. Sie beklagten, dass der tatsächliche Wert des BTC gegenüber seinem spekulativen Wert in den Hintergrund gerät.

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