Bitcoin ETF: VanECK-Antrag zurückgezogen

Alexandra Kons

von Alexandra Kons

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Alexandra Kons

Alexandra Kons hat Orient- und Asienwissenschaften, Deutsch als Fremdsprache und Arabistik studiert. Seit einigen Jahren widmet sie sich hauptberuflich dem Thema Kryptowährungen.

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SEC Bitcoin ETF keinen Antrag VanECk

Quelle: Shutterstock

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Der BZX Equity Exchange der Chicago Board Options Exchange (CBOE) hat den VanEck/SolidX Bitcoin Exchange Traded Fund (ETF) Vorschlag aus der Kommission der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) zurückgezogen. Für den Rückzug am 13. September hat das Unternehmen bisher keinen Grund angegeben. Vor wenigen Wochen begann VanEck erstmalig damit, begrenzte Bitcoin ETFs für Institute anzubieten.

Wie aus einer Mitteilung der SEC vom 17. September hervorgeht, hat die CBOE den Antrag für den VanEck/Solid Bitcoin ETF am 13. September ohne einen Grund anzugeben zurückgezogen.


Am 29. März dieses Jahres bestimmte die SEC eine längere Frist für die Genehmigung des Vorschlags. Im weiteren Verlauf wurde der Zeitraum für die Prüfung immer weiter hinausgezögert. Ferner sollte der 18. Oktober 2019 der Tag der Entscheidung sein. An diesem Tag sollte die SEC in dieser Angelegenheit entscheiden. Nun ist die Entscheidung, ob der Bitcoin ETF genehmigt oder abgelehnt wird, nicht mehr relevant.

Gibt es jetzt doch keinen Bitcoin ETF?

Trotz der vereitelten Bitcoin-ETF-Pläne twitterte Gabor Gurbacs, Director of Digital Asset Strategies bei VanEck:

Wir setzen uns für Bitcoin und Bitcoin-bezogene Finanzinnovationen ein. Die Vermarktung eines physischen, liquiden und versicherten ETF hat weiterhin höchste Priorität. Wir arbeiten nach wie vor eng mit Regulierungsbehörden und Marktteilnehmern zusammen, um jeden Tag einen Schritt weiterzugehen.

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Diese Aussage lässt vermuten, dass es in der Zukunft wohl doch einen Bitcoin ETF aus dem Hause VanEck geben wird. Noch stehen die Bitcoin ETFs jedenfalls nicht für die breite Öffentlichkeit bereit.

Mehr zu Bitcoin ETF

Die außerbörslichen Fonds bieten Anlegern ein Trading-Vehikel, von denen sich die Krypto-Community eine größere Signalwirkung erhofft. Eine Zulassung durch die SEC, so der Gedanke, würde eine gesetzliche Absicherung und damit Sicherheit für traditionelle Anleger signalisieren. Nach Aussagen von SEC-Kommissar Jay Clayton steht einer möglichen Zulassung noch ein langer Weg bevor. Dennoch habe sich die Lage insgesamt gebessert. So seien die sicherheitstechnischen Umstände etwas besser geworden. Gerade hier haben Regulierungsbehörden Bedenken ob der unregulierten Umgebung von Krypto-Börsen. Etwaige Manipulationen des Bitcoin-Kurses und allgemein mangelnde Sicherheit verhindern aktuell noch eine Zulassung eines BTC ETF.

Ein weiteres Anlagevehikel, das die Blockchain Community bewegt, sind die BTC Futures aus dem Hause Bakkt. Die physisch besicherten Terminkontrakte sollen am 23. September an den Start gehen. Auch hiervon erwarten sich Anleger größere Bitcoin-Kurs-Bewegungen.

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