Krypto-Stadt der Zukunft Akons Krypto-Utopie wird Realität

Robin Wolf

von Robin Wolf

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Robin Wolf

Robin Wolf beendete 2017 sein Studium der Psychologie an der Universität Wien und begann noch im selben Jahr seine Arbeit als Schriftsteller für Kryptowährungen. Dort realisiert er die Verschmelzung seiner Faszination für Technologie, Finanzen, Marktpsychologie und Sprache.

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Der senegalesische Sänger Akon

Quelle: Shutterstock

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Er nennt sie Wakanda des wahren Lebens und spielt damit auf die utopische Stadt des Blockbusters Black Panther an. Akon City, die Krypto-Stadt des R&B-Sänger Akons, nimmt Form an.

Der senegalesische R&B-Sänger Akon sprach am Montag abermals von Plänen zur Errichtung einer Krypto-Stadt in Mbodiene, Senegal. Laut einem Artikel der Washington Post soll diese auf der Kryptowährung Akoin basieren und unter anderem für dringend benötigte Jobs in der Region sorgen. Erstmals berichtete Akon im Jahre 2018 von seinen Plänen für eine Krypto-Stadt.

Mittlerweile habe man bereits zwei der benötigten sechs Milliarden US-Dollar aufbringen können. Die Investoren bleiben aufgrund von Geheimhaltungsvereinbarungen unbekannt.

Für die Ausführung des Projekts beauftragte man KE International. Das US-amerikanische Beratungsunternehmen gab im Juni bekannt, dass bereits vier Milliarden US-Dollar für das Projekt aufgebracht wurden. Ein Widerspruch zu den am Montag erwähnten zwei Milliarden US-Dollar.


Trotz Covid-19 und der unsicheren Zukunft der Tourismusbranche soll der Bau bereits Anfang nächsten Jahres beginnen. Dabei soll die erste Phase bis zu drei Jahren dauern. Die dritte und letzte Phase will man 2029 beenden. Falls alles erfolgreich verläuft, bietet man das Konzept als Franchise für andere Länder an.

Akon City: Berechtigte Hoffnung oder leere Versprechungen?

Akon City soll aus sieben Stadteilen bestehen und im Cadastral-de-Mbodiene-Park im Westen Senegals errichtet werden. Man plane Bezirke für afrikanische Kultur, Wohnen und Büros, Unterhaltung, Sicherheit und Gesundheit, Bildung, Technologie und letztlich Senewood: ein senegalesisches Äquivalent zu Hollywood.

Das surreale, wasserähnliche Design der Stadt sei von traditionellen Skulpturen afrikanischer Dörfer inspiriert, so Akon. Heute verwende man jedoch hauptsächlich Metall und Glas statt Holz. Es sei noch unklar, ob die nötigen Ressourcen aus der Region stammen werden. Auch einen passenden Architekten habe man in Afrika nicht schnell genug finden können. Die Gestaltung der Stadt führt deshalb ein Architekt aus Dubai aus.

Akoin ist die Kryptowährung, auf welcher die Stadt basieren wird. Diese läuft auf der Stellar Blockchain und soll das meistgenutzte Transaktionsmedium Afrikas werden. Sie ermöglicht den Bürgern, an der digitalen Wirtschaft per Mobiltelefon teilzunehmen. Doch Akon City ist nicht die erste Investition Akons in sein Heimatland. Bereits 2014 investierte der Sänger in Solarzellen, welche die ländlichen Regionen Senegals mit Energie versorgen sollten. Ob das Projekt Realität wird, das wird die Zukunft zeigen: „Wir haben große Hoffnung. Viele haben uns Projekte versprochen, doch am Ende sahen wir nichts“, so Michael Diom, Bürgermeister von Mbodiene.


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