Deadcoins 99Bitcoins zieht in den Kampf gegen “tote Kryptowährungen”

Valerio Fichera

von Valerio Fichera

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Valerio Fichera

Valerio Fichera studierte Betriebswirtschaftslehre an der Frankfurt School of Finance & Management und leitete dort die FS Blockchain Initiative. Seit 2017 war er an zahlreichen Blockchain-Projekten beteiligt. Mittlerweile gehört Valerio zu den führenden NFT-Experten im deutschsprachigen Raum und untersucht die Auswirkungen von NFTs auf physische Asset-Klassen. Valerio sieht in der Entwicklung von non-fungible Tokens eine langfristige disruptive Innovation, die das Erleben von physischer und digitaler Welt verschmelzen lässt.

Piratenflagge

Quelle: Shutterstock

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Die Bildungsplattform 99Bitcoins hat das Projekt deadcoins.com übernommen, um Anleger vor substanzlosen Altcoins zu schützen.

Am 18. Februar 2021 gab Ofir Beigel, Gründer von 99Bitcoins, ein Statement zu seinem nächsten großen Schritt bekannt. Darin heißt es, dass die Bildungsplattform deadcoins.com übernommen hat. Deadcoins.com wurde 2017 als Reaktion auf den damaligen ICO-Boom ins Leben gerufen, um das Sterben hunderter Altcoins zu dokumentieren. Das Projekt besteht aus einer offen einsehbaren Datenbank, in der die Deadcoins gelistet werden, um Anleger über deren Existenz zu informieren. Jeder Nutzer kann Einträge in diese Datenbank vornehmen. Früher hatte deadcoins.com oft mit Falschmeldungen zu kämpfen. So wurde beispielsweise Bitcoin in die Datenbank eingetragen.

Ich denke, das Projekt Deadcoins ist eine brillante Idee, die noch ein wenig Feinschliff benötigt. Die Tatsache, dass jeder selbst einen toten Coin hinzufügen kann, machte die Liste der Coins sehr ungenau. Wir haben Tage damit verbracht, die komplette Liste durchzugehen und alle Coins auszusieben, die sozusagen lebendig begraben wurden. Zum Beispiel, Bitcoin, Tron, Dogecoin und Tether sind nur einige der Coins, die aufgeführt waren, als wir das Projekt übernommen haben.

Ofir Beigel, Gründer von 99Bitcoins
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Deadcoins zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Coin wird von den Entwicklern aufgegeben
  • Seit langer Zeit keine Updates auf offiziellen Kanälen oder Social Media
  • Ein Betrugsbericht ist aus maßgeblichen Quellen verfügbar
  • Die offizielle Website ist nicht mehr vorhanden oder offline
  • Positionen können aufgrund fehlender Netzwerkverbindungen nicht synchronisiert werden
  • Coin ist nicht mehr in Börsen vorhanden
  • Mining ist aus technischen Gründen nicht mehr möglich

Shitcoins und Deadcoins: der Unterschied

Bei Shitcoins handelt es sich um einen Sammelbegriff für nicht-etablierte Altcoins mit sehr kleiner Marktkapitalisierung, wenig Potential und hohem Risiko. Der Begriff Shitcoin wird meist dann verwendet, wenn man von dem Absturz einer Kryptowährung ausgeht. Im Gegensatz zu Deadcoins sind Shitcoins und ihre Projekte dahinter noch aktiv. Der Begriff Deadcoins ist wörtlich zu nehmen. Es handelt sich um Kryptowährungen, bei denen keine Aktivität im Blockchain-Netzwerk mehr gegeben ist. Im Zusammenhang mit ICO-Betrugsfällen kam dies oft zustande.

Ich glaube, die Community verwechselt manchmal einen Shitcoin mit einem Deadcoin.

Ofir Beigel, Gründer von 99Bitcoins

99Bitcoins arbeitet an einer automatisierten Lösung und Filtern, um Falschmeldungen zu erkennen. APIs zu Plattformen wie CoinMarketCap und CoinGecko helfen, die Einträge zu kontrollieren. Nutzer-generierte Einträge werden dennoch nach wie vor möglich sein, sagt Beigel.

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