Typosquatting: Wie man sich gegen die Masche von Trickbetrügern schützt

Max Halder

von Max Halder

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Max Halder

Max Halder kaufte 2011 seinen ersten Bitcoin. Er studierte Chemie und Pharmakologie an der Universität Regensburg und graduierte 2016 mit einem Master of Science. Seither setzt er sich als Pädagoge und freiberuflicher Dozent in einer Suchtklinik und in Förderzentren für Aufklärung und Bildung ein.

Quelle: Shutterstock

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Es ist immer ärgerlich, wenn man seinen Geldbeutel verliert. Doch trägt man häufig selbst die Schuld daran. Eine andere Kategorie ist es, wenn man bestohlen wird. Ein ganzes Sammelsurium aus Ängsten und Misstrauen resoniert im Kopf. In Zeiten von Onlinekonten und Bitcoin Wallets werden die Methoden der Betrüger immer einfallsreicher. Die Masche des Typosquattings nutzt bereits die kleinsten Fehler von gutgläubigen Internet-Usern aus.

Typosquatting ist als Kind des etablierten Cybersquattings zu verstehen. Beim Cybersquatting kauft man Domain-Namen von etablierten Firmen oder Privatpersonen in mehreren Varianten, betreibt unter diesen Homepages mit negativen Inhalten der jeweiligen Firma bzw. der jeweiligen Privatperson und hofft dann darauf, diese für teures Geld verkaufen zu können. Große Wellen schlug das Ganze im Jahr 2007, als die Domain vodka.com für 3,5 Millionen US-Dollar verkauft wurde.

So funktioniert Typosquatting


Beim Typosquatting nutzen die Betrüger kleine Tippfehler aus. Ein Beispiel wäre „bitcion.de“ anstelle von „bitcoin.de“. Die Betrüger kaufen in diesem Fall die Domain bitcion.de, erstellen eine zum Verwechseln ähnliche Homepage und warten darauf, dass der gutgläubige User von bitcoin.de in die Falle tappt. Er gibt seinen Username und sein Passwort ein und schon ist es um ihn geschehen. Die Betrüger haben seine Zugangsdaten. Besondere Gefahr laufen diejenigen, die ihre Kryptowährungen auf Exchanges oder in Online-Wallets aufbewahren.

Was man tun kann

Wie wir schon mehrfach hingewiesen haben, ist es von größter Wichtigkeit, Kryptowährungen so sicher wie möglich aufzubewahren. Daher sollte man tunlichst auf Online Wallets und Exchanges zur Lagerung von Kryptowährungen verzichten. Wer dies dennoch tut, sollte in jedem Fall die 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) für Login und Auszahlung aktivieren. Allein damit wären die Täter bereits am Ende ihrer Low-Tech-Masche angelangt, denn das zweite Passwort wird bei der 2FA alle 30 Sekunden mithilfe eines Algorithmus neu generiert. Wem selbst das zu kompliziert ist, sollte mit Lesezeichen und Favoritenwebseiten arbeiten, die in jedem Internet-Browser mit wenigen Klicks ansteuerbar sind. So lässt sich das manuelle Eingeben der URL umgehen und damit der Leichtsinnsfehler vermeiden. Ein weiteres Mal heißt der Goldstandard (oder sollte man inzwischen Bitcoin-Standard sagen?): Be your own bank – BYOB.

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