SIM-Karten-Tausch: Klage gegen US-Mobilfunkanbieter AT&T

Alexandra Kons

von Alexandra Kons

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Alexandra Kons

Alexandra Kons hat Orient- und Asienwissenschaften, Deutsch als Fremdsprache und Arabistik studiert. Seit einigen Jahren widmet sie sich hauptberuflich dem Thema Kryptowährungen.

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Quelle: Shutterstock

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Der Kalifornier Seth Shapiro ist nicht nur ein zweifach mit dem Emmy Award ausgezeichneter Medien- und Technologieexperte, Autor und Professor an der School of Cinematic Arts der Universität von Südkalifornien, sondern jetzt auch Kläger gegen den Mobilfunkanbieter AT&T. Bei der Klage geht es insgesamt um einen Schaden von 1,8 Millionen US-Dollar und einen mysteriösen SIM-Karten-Tausch.

Der Universitätsprofessor Seth Shapiro aus Kalifornien hat eine Klage gegen den Mobilfunkanbieter AT&T eingereicht. Shapiro behauptet, die Mitarbeiter des Mobilfunkanbieters hätten ihm durch den SIM-Karten-Tausch einen erheblichen finanziellen Schaden verursacht. So soll Shapiro rund 1,8 Millionen US-Dollar, einschließlich einiger Kryptowährungen, verloren haben. In der am 17. Oktober eingereichten Beschwerde heißt es:

In einem schwerwiegenden Verstoß gegen das Gesetz […] hat es AT&T wiederholt versäumt, das Konto von Herrn Shapiro und die darin enthaltenen sensiblen Daten zu schützen. AT&T implementierte keine ausreichenden Datensicherheitssysteme und -verfahren und überwachte das eigene Personal nicht. Stattdessen nutzten die Mitarbeiter ihre Position im Unternehmen, um unbefugten Zugriff auf Herrn Shapiros Konto zu erhalten, um ihn auszurauben, zu erpressen und Geld von ihm zu fordern.

Ein SIM-Karten-Tausch mit weitreichenden Folgen


Die Mitarbeiter von AT&T sollen angeblich unbefugt auf das Kundenkonto von Shapiro zugegriffen haben. Dabei sollen sie vertrauliche Informationen eingesehen und durch einen SIM-Karten-Tausch externen Hackern den Zugriff auf Shapiros Mobiltelefon verschafft haben. Folglich sollen die Hacker dann Zugriff auf Shapiros persönliche Geldkonten und seine Wallets gehabt und Kryptowährungen im Wert von 1,8 Millionen US-Dollar erbeutet haben. Dazu heißt es im Bericht:

Während Dritte die Kontrolle über Herrn Shapiros AT&T-Mobilfunknummer hatten, griffen diese auf die Passwörter für Herrn Shapiros Konten auf Kryptowährungsplattformen wie KuCoin, Bittrex, Wax, Coinbase, Huobi, Crytopia, LiveCoin, HitBTC zu und setzten diese zurück.

Welche Beweise hat Shapiro gegen AT&T?

Als Beweislage dient ein Protokoll einer Online-Chat-Unterhaltung, das die Ermittler sicherstellen konnten. In dem Chat besprechen angeblich die AT&T-Mitarbeiter mit den Hackern den Diebstahl von Shapiros Geldern. Dem Chatverlauf ist zu entnehmen, dass die Angeklagten durch dem SIM-Karten-Tausch Zugriff auf Shapiros Konten von einem zweiten Mobiltelefon aus erlangen konnten. Der Chatverlauf soll auch beweisen, dass die Hacker die virtuellen Münzen von Shapiros Wallets transferierten. Shapiro klagt nun gegen AT&T, weil diese seine Daten und Konten nicht ausreichend geschützt hätten.

Dies ist nicht die erste Klage gegen AT&T im Falle eines SIM-Karten-Tausch mit der Folge von Geldverlust. Auch der Krypto-Investor Michael Terpin ist gegen AT&T vor Gericht gezogen.

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