"Agent Pay for Machines" 

XRP Ledger: RippleX unterstützt Mastercard-Initiative für Zahlungen zwischen KI-Agenten

Mastercard startet Agent Pay for Machines. RippleX gehört zu den ersten Unterstützern und bringt XRPL sowie RLUSD für agentische Zahlungen ins Spiel.

Johannes Dexl
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Nahaufnahme einer Mastercard-Kreditkarte mit ihrem Logo mit roten und gelben sich überlappenden Kreisen und eingeprägten Zahlen, die die Rolle von Mastercard bei der Förderung der Krypto-Infrastruktur hervorheben.

Beitragsbild: Shutterstock

| Mastercard weitet seine Krypto-Expansion aus

Mastercard hat Agent Pay for Machines vorgestellt, eine neue Zahlungsinfrastruktur für Transaktionen zwischen Maschinen und KI-Agenten. Zu den ersten Unterstützern gehören neben Coinbase, Stripe, OKX, Cloudflare und der Solana Foundation auch RippleX.

Die Initiative soll KI-Agenten ermöglichen, Zahlungen programmatisch, schnell und mit klaren Regeln auszuführen. Mastercard spricht von einer neuen Klasse von Zahlungen, die nicht mehr von Menschen ausgelöst werden, sondern kontinuierlich im Hintergrund digitaler Geschäftsprozesse stattfinden.

Für Ripple ist die Mastercard-Initiative ein weiterer Hinweis darauf, dass agentische Zahlungen vom Experimentierfeld in Richtung institutioneller Infrastruktur rücken. Im Mittelpunkt stehen dabei der XRP Ledger (XRPL) und Ripple USD (RLUSD), der Stablecoin des Unternehmens.

XRPL und RLUSD als Basis für KI-Zahlungen?

Markus Infanger, Senior Vice President von RippleX, erklärt, autonome Agenten würden bereits Rechnungen begleichen und Rechenleistung bezahlen. Institutionen könnten diese Geschwindigkeit aber nur nutzen, wenn die Kontrollmechanismen mithalten.

“XRPL und RLUSD sind so gebaut, dass Unternehmen Agenten innerhalb von Regeln, die die Chain selbst durchsetzt, mit Maschinengeschwindigkeit transagieren lassen können”, so Infanger. Als Vorteile nannte er Abwicklung in Sekunden, vorhersehbare Kosten, programmierbare Compliance und vollständige Auditierbarkeit.

Damit positioniert Ripple den XRP Ledger als Infrastruktur für einen Markt, in dem KI-Agenten nicht nur Informationen verarbeiten, sondern wirtschaftlich handeln. Die Agenten sollen dabei nicht völlig frei agieren, sondern innerhalb definierter Berechtigungen.

Stablecoins rücken an den Mainstream

Agent Pay for Machines baut auf Mastercards Agent-Pay-Programm auf, das 2025 vorgestellt wurde. Die neue Lösung richtet sich stärker an automatisierte, kleinteilige und hochfrequente Zahlungen, die im Hintergrund digitaler Dienste stattfinden.

Beispiele nennt Mastercard ebenfalls: Ein KI-Agent könnte für einen Gründer automatisch Domain, Hosting, Bilder und Checkout-Seiten einkaufen. Ein Logistik-Agent könnte Frachtkosten, Lagergebühren oder Daten für Kühlkettenüberwachung eigenständig begleichen.

Für Ripple ist vor allem die Einbindung von Stablecoins relevant. Infanger bezeichnete Mastercards Schritt hin zu regulierter Stablecoin-Abwicklung auf der Chain als wichtiges Signal. Agentische Zahlungen entwickelten sich demnach von einer neuen Fähigkeit zu einem Unternehmensstandard.

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