Raus aus dem Portfolio 

Wisconsin verkauft 300-Millionen-US-Dollar-Bitcoin-Position

Der US-Pensionsfonds trennt sich nahe dem Kurstief von seiner BTC-Position – während andere Investoren aufstocken.

Johannes Macswayed
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Fortan ohne Bitcoin: Wird Wisconsin seine Entscheidung bereuen?

Beitragsbild: Shutterstock

| Fortan ohne Bitcoin: Wird Wisconsin seine Entscheidung bereuen?
  • Der Pensionsfonds des US-Bundesstaates Wisconsin hat seine 300 Millionen US-Dollar schwere Bitcoin-Position offenbar im ersten Quartal 2025 aufgelöst. Das geht aus neuen SEC-Unterlagen hervor.
  • In diesen waren die rund 6 Millionen Anteile am iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock nicht mehr zu finden. Stichtag der Offenlegung war der 31. März. Damit verkaufte Wisconsin seine BTC-Position vermutlich nur wenige Wochen vor dem Kurschaos am “Liberation Day”.
  • Noch im Februar hatte der Bundesstaat offengelegt, seine Position aus dem Vorjahr verdoppelt zu haben. Immerhin: Wisconsin hat seine Krypto-Investitionen noch nicht ganz aufgegeben.
  • Den SEC-Unterlagen zufolge besaß der Pensionsfonds Ende des ersten Quartals immer noch Coinbase-Aktien im Wert von fast 19 Millionen Dollar.
  • Während Bitcoin hier wieder aus dem Portfolio flog, nutzten andere Länder die Korrektur im April offenbar für Nachkäufe.
  • So legte Mubadala, einer der Staatsfonds aus Abu Dhabi, offen, dass er zum 31. März 8.726.972 IBIT-Anteile im Wert von 408,5 Millionen US-Dollar besaß. Damit weitete das Land seine Anteile um mehr als 8 Millionen aus.
  • IBIT setzt damit seine Dominanz als beliebtester Bitcoin-ETF fort. Zuletzt verzeichnete der ETF 20 Tage in Folge Zuflüsse und brachte mehr als 5 Milliarden US-Dollar ein. Die starken ETF-Zukäufe gelten als einer der Bitcoin-Kurs-Treiber der letzten Wochen.

Quellen

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