Wahl getroffen 

Trump ernennt Kevin Warsh als neuen Fed-Chef: “Einer der Großen, vielleicht sogar der Beste”

Kevin Warsh soll neuer Fed-Chef werden. Warum Trumps Entscheidung ein zweischneidiges Schwert für Bitcoin ist – und was jetzt auf Anleger zukommt.

Dominic Döllel
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Trump ernennt Kevin Warsh zum Fed-Chef.

Beitragsbild: picture alliance

| Trump ernennt Kevin Warsh zum Fed-Chef
  • US-Präsident Donald Trump hat Kevin Warsh offiziell als Nachfolger von Jerome Powell zum Vorsitzenden der Federal Reserve nominiert. Die Ernennung dürfte nicht nur für Washington, sondern auch für die Finanzmärkte ein Richtungswechsel sein.
  • “Ich kenne Kevin schon seit langer Zeit und habe keinen Zweifel daran, dass er als einer der großen Fed-Vorsitzenden in die Geschichte eingehen wird, vielleicht sogar als der beste”, schreibt Trump.
  • Warsh, der bereits von 2006 bis 2011 dem Direktorium der Fed angehörte, kehrt damit in einer Phase wirtschaftlicher Unsicherheit zurück: hohe Inflation, ein schwächelnder Arbeitsmarkt und politische Spannungen rund um die Geldpolitik.
  • Warsh gilt als Vertreter einer strafferen Linie. In der Vergangenheit sprach er sich für weniger Anleihekäufe, einen aktiven Bilanzabbau und mehr Toleranz gegenüber Marktvolatilität aus.
  • Für Bitcoin-Investoren ist das ein zweischneidiges Schwert. Zwar äußerte sich Warsh 2018 anerkennend über Bitcoin als “Wertspeicher wie Gold”. Doch seine wirtschaftspolitische Ausrichtung könnte die Liquidität an den Märkten drosseln – ein Umfeld, in dem Kryptowährungen traditionell weniger Rückenwind erfahren.
  • Die Nominierung Warshs erfolgte im Zuge einer parteiübergreifenden Einigung, mit der ein drohender Regierungsstillstand abgewendet wurde. Demnach soll der US-Senat die Personalie in den kommenden Wochen bestätigen. Beobachter werten den Deal als taktisches Manöver, mit dem Trump auch parteiinternen Widerstand besänftigen will.
  • Senator Thom Tillis hatte zuvor angekündigt, sämtliche Nominierungen für die Fed zu blockieren, bis eine Untersuchung zur Renovierung des Fed-Hauptsitzes abgeschlossen sei. Warshs Nähe zum Trump-Lager dürfte die Debatte weiter anheizen.

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Quellen

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