Marktupdate 

Trump-Drohungen belasten Krypto: Bitcoin fällt, Ethereum rutscht ab

Zolldrohungen, geopolitische Eskalation und massive Liquidationen reißen den Kryptomarkt nach unten. Anleger flüchten in Gold.

Giacomo Maihofer
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Bitcoin-Münze vor einem roten Chart

Beitragsbild: Shutterstock

| Bitcoin fällt
  • Der Kryptomarkt geriet über Nacht deutlich unter Druck. Bitcoin verlor rund zwei bis drei Prozent und rutschte in den Bereich zwischen 88.850 und 90.000 US-Dollar. Ethereum traf es härter: Der Kurs fiel auf etwa 2.960 US-Dollar, ein Minus von mehr als vier Prozent. Die gesamte Marktkapitalisierung schrumpfte um rund drei Prozent auf knapp über drei Billionen US-Dollar.
  • Auslöser der Abverkäufe ist weiterhin geopolitisch. US-Präsident Trump kündigte neue Zolldrohungen gegen mehrere europäische NATO-Staaten an, sollte es Widerstand gegen die geplante US-Übernahme Grönlands geben. Solche Eskalationsszenarien lösen an den Märkten reflexartig eine Risk-off-Bewegung aus. Kryptowährungen gelten in diesen Phasen als hochvolatile Risikoassets und werden verkauft. Aber auch Tech-Aktien traf es hart. Mehr dazu erfahrt ihr hier: Spielball der Geopolitik: Warum Bitcoin plötzlich wieder fällt.
  • Die Nervosität zeigte sich besonders deutlich im Derivatemarkt. In den vergangenen 24 Stunden wurden Futures-Positionen im Wert von rund 709 Millionen US-Dollar liquidiert, der Großteil davon Long-Positionen. Allein in den letzten zwölf Stunden summierten sich die Zwangsliquidationen auf über 460 Millionen US-Dollar. Mehr als 166.000 Trader wurden aus ihren Positionen gedrängt. Diese Kaskaden verstärken Kursverluste zusätzlich, vor allem bei Altcoins mit geringerer Liquidität.
  • Parallel dazu flüchteten Investoren in klassische sichere Häfen. Gold und Silber markierten neue Allzeithochs, während der US-Dollar unter Druck geriet. Auch die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen auf Vier-Monats-Hochs, ein Zeichen für wachsende Unsicherheit und steigende Risikoprämien.
  • Langfristig lässt sich daraus durchaus ein positives Narrativ für Bitcoin ableiten. In einem Umfeld geopolitischer Spannungen, steigender Schulden und Währungsabwertung gewinnt das Thema “hartes Geld” wieder an Relevanz.

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