Mehr als drei Bitcoin 

1 zu 30.000: Solo-Miner knackt Bitcoin-Block und erhält 285.000 US-Dollar

Der seltene Fund zeigt, warum Solo-Mining von Bitcoin oft mit einer Lotterie verglichen wird – und 2025 ein Ausnahmejahr ist.

Giacomo Maihofer
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Bitcoin

Beitragsbild: Shutterstock

| Manchmal haben sogar Solo Miner Glück und erhalten den Block Reward
  • Ein Solo-Bitcoin-Miner hat Block 927.474 gelöst und dafür eine Belohnung von 3,133 Bitcoin im Wert von rund 285.000 US-Dollar erhalten. Der Miner arbeitete mit einer Hashrate von etwa 270 Terahashes pro Sekunde und nutzte dafür die Solo-Mining-Software CKpool.
  • Nach Angaben von CKpool-Entwickler Con Kolivas liegt die statistische Wahrscheinlichkeit für einen solchen Blockfund bei dieser Hashrate bei etwa eins zu 30.000 pro Tag. Der erfolgreiche Miner verfügte über drei Mining-Geräte mit jeweils rund 90 Terahashes pro Sekunde, vergleichbar mit gängigen Antminer-S19-Modellen.
  • Der Miner repräsentierte nur rund 0,00002 Prozent der gesamten BTC-Netzwerk-Hashrate, die zuletzt bei etwa 1,15 Zettahashes pro Sekunde lag. Trotz der Dominanz großer Mining-Unternehmen gelingt es Solo-Minern im Jahr 2025 auffällig häufig, vollständige Bitcoin-Blöcke zu lösen.
  • Laut Daten von Mempool Space wurden seit Jahresbeginn über CKpool bereits 13 Blöcke von Solo-Minern gefunden. Bereits im Vormonat hatte ein Solo-Miner mit nur 6 Terahashes pro Sekunde einen Block gelöst und eine Belohnung von rund 265.000 US-Dollar erhalten.
  • Die hohen Blockbelohnungen werden durch das aktuelle Bitcoin-Kursniveau von rund 92.000 US-Dollar zusätzlich verstärkt. Trotz einzelner Erfolge bleibt Solo-Mining wirtschaftlich kaum planbar, da die Wahrscheinlichkeit eines Blockfunds bei niedriger Hashrate extrem gering ist.
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