Krypto-Service PayPal-Nutzerkonto wegen Bitcoin-Trading gesperrt

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Leon Waidmann

von Leon Waidmann

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Ein User des PayPal Bitcoin-Trading-Service berichtet, dass seine Gelder für 180 Tage gesperrt sind – Was hat er angestellt?

Ein PayPal-Benutzer gab auf Reddit bekannt, dass sein Konto wegen des Handels mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen gesperrt wurde.

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Erst vor wenigen Wochen verlautete PayPal den Start seines Krypto-Service, der es schon jetzt allen US-Bürgern ermöglicht, Kryptowährungen zu kaufen und zu verkaufen.

Nachdem nun ein PayPal-Konto gesperrt worden ist, bricht in der Krypto Community eine hitzige Diskussion aus. Laut des Reddit-Nutzers TheCoolDoc hat PayPal seine Kontofunktionen aufgrund eines „potenziellen Risikos“ dauerhaft eingeschränkt.

Zu viel Bitcoin-Trading ist verboten

Der Benutzer gab an, dass er innerhalb von einer Woche mindestens 10 Transaktionen getätigt habe. Zudem habe er bei Kursstürzen gekauft und bei hohen Kursen verkauft. PayPal verlangt nun von ihm für jede Transaktion eine Erklärung.

Darüber hinaus glaubt der Nutzer, dass PayPal sein Konto gesperrt habe, weil sie dachten, dass er Artikel im Wert von 10.000 US-Dollar in einer Woche verkauft habe. Daraufhin habe er seine ID zur Prüfung an PayPal geschickt und geschrieben, dass es sich lediglich um Krypto-Transaktion gehandelt habe.

Innerhalb weniger Stunden schickte PayPal eine Nachricht, in der es hieß, dass TheCoolDoc keine weiteren Geschäfte mehr abwickeln dürfe. Der Benutzer gab an, dass das restliche Guthaben auf dem Konto 462 US-Dollar beträgt. Außerdem will er in Zukunft nie wieder PayPal für den Kauf von Bitcoin und Co. verwenden.

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Vorsichtiger OptimismusChina: Lockert die Nationalbank ihren restriktiven Kurs?

6 Stunden

Ein Gouverneur der chinesischen Zentralbank (PBoC) hat sich positiv zu dem Investitionspotenzial von Kryptowährungen geäußert. Ob sich damit leichte Lockerungen der strengen Finanzpolitik andeuten?

China nimmt eine Sonderstellung ein, was Kryptowährungen betrifft. Zwar ist der Handel mit ihnen dort verboten. Allerdings ist es auch längst kein Geheimnis mehr, dass die Zentralbank Chinas zu den weltweiten Vorreitern in puncto digitaler Zentralbankwährung (CBDC) zählt. Dies geschieht nicht immer zum Wohl der Bevölkerung. Ein Unterschied zu Deutschland oder den USA besteht darin, dass nämlich auch die Regulatorik zu den Aufgabengebieten der chinesischen Notenbank gehört.

Li Bo wurde kürzlich zum stellvertretenden Gouverneur der People’s Bank of China (PBoC) ernannt. Er sprach Berichten zufolge über die Vorteile von Kryptowährungen als Anlageinstrument. Im selben Atemzug betonte er allerdings auch die regulatorische Unsicherheit im Land in Bezug auf digitale Vermögenswerte.

PBoC möchte Regulatorik in China überdenken

Laut dem chinesischen Journalisten Colin Wu machte Li die Kommentare auf dem Boao Forum in Südchina am Sonntag. Er sagte, dass es immer noch regulatorische Risiken für die Zentralbank gibt, ICOs und Kryptowährungsbörsen zuzulassen. Li sagte in dem von Wu zitierten Bericht, dass die PBoC “weiterhin die aktuellen Maßnahmen und Praktiken beibehalten wird”. Aufgrund des immensen Investitionspotenzials von Kryptowährungen untersuche jedoch auch sie eine mögliche Änderung der Regulierung in China.

Daher glauben wir, dass Krypto-Vermögenswerte in der Zukunft eine große Rolle spielen sollten, entweder als Anlageinstrument oder als alternatives Investment.

, so Li. Diese Äußerungen lassen zwar nicht direkt darauf schließen, dass die PBoC ihren Kurs in Bezug auf Kryptowährungen zeitnah ändert. Dennoch sind die Aussagen auch so zu interpretieren, dass es zumindest leichte Lockerungen geben könnte.

Krypto-Checkout PayPal steuert 200 Millionen US-Dollar an

8 Stunden

PayPal CEO Dan Schulmann hat sich zur Krypto-Strategie des Unternehmens geäußert. Wann auch Europäer von ihrem “Krypto-Recht” Gebrauch machen können, lässt der Zahlungsdienstleister aber noch offen.

Beim “2021 Blockchain 50 Symposium: Crypto Goes Corporate” war mal wieder die Elite aus der Krypto-Finanzbranche zugegen. Neben Cuy Sheffield, Head of Crypto bei Visa, und MicroStrategy CEO Michael Saylor hat sich auch Dan Schulman die Ehre gegeben. Der PayPal CEO zog Resümee zur Krypto-Strategie des Unternehmens und erklärte, wohin die Reise noch gehen könnte.

Demnach befinde sich das Finanzsystem an einer Schwelle. In nur fünf Jahren, schätzt Schulman, werde sich die Art, wie Geld bewegt wird, radikaler verändern als in den letzten 30 Jahren. Diese Entwicklung werde insbesondere von digitalen Währungen angestoßen:

Wir bewegen uns in die Ära der digitalen Währungen, und diese digitalen Währungen sind sehr vielversprechend, egal ob es sich um Kryptowährungen oder digitale Währungen von Zentralbanken handelt. Ich glaube, dass digitale Währungen den Nutzen von Zahlungen erhöhen und das Finanzsystem inklusiver und kostengünstiger machen können.

In diesem Transformationsprozess könnte PayPal eine zentrale Stellung einnehmen. Der Krypto-Service des Payment-Riesen hat dem Mainstream die Türen zum Krypto-Markt aufgestoßen. Seitdem PayPal im März einen Krypto-Checkout für US-Händler eingerichtet hat, binden sich Kryptowährungen auch kontinuierlich im Zahlungsverkehr ein.

So steigt das Krypto-Handelsvolumen bereits nach wenigen Wochen rasant. Schulman zufolge könne folglich in wenigen Monaten ein Volumen von 200 Millionen US-Dollar erreicht werden. Die Schätzung gleicht einer Kampfansage. Coinbase Commerce, eine Krypto-Fiat-Brücke für Händler, hat 13 Monate für diese Marke gebraucht.

Daran zeigt sich: Der Adoptionsprozess beschleunigt sich. Und das bislang ausschließlich auf US-Boden. Das ungeahnte Potenzial könnte sich jedoch erst dann entfalten, wenn der Krypto-Service auch auf andere Kontinente überschwappt. Wie lange sich Europäer noch gedulden müssen, lässt der Zahlungsdienstleister aber noch offen. Auf eine Anfrage ließ PayPal lediglich vermelden, dass “die Ausweitung auf weitere Länder geplant” sei. Details wolle man aber nicht mitteilen.

Ruhe vor Hash-Rate-Sturm“Game Changer” – Bitmain kündigt neue Ethereum-Miner an

11 Stunden

Bitmain hat eine neue Antminer-Serie für Ethereum angekündigt. Genaue Angaben macht der Hardware-Hersteller noch nicht, verspricht aber nicht weniger als “Game Changer” für das Ether-Mining.

Am 18. April veröffentlichte Bitmain einen Tweet, der zum rätseln einlädt. Demnach wirft der größte Hersteller für Mining-Hardware “bald” eine neue Antminer-Generation auf den Markt. Wie leistungsstark die speziell für das Ethereum Mining ausgerichteten ASICs sind, darüber lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt zwar nur spekulieren. Bitmain zufolge soll es ein Modell der neuen Antminer-E9-Serie aber mit der Rechenleistung von 32 Einheiten der 3080-Grafikkarte von Nvidia aufnehmen können.

Halten die ASICs, was Bitmain verspricht, dürfte es sich wohl tatsächlich um die versprochenen “Game Changer” handeln. Laut f2pool bringen es acht 3080-Grafikkarten auf eine Rechenleistung von 760 Megahashes pro Sekunde. Im Schnitt minen sie täglich 0,036 Ether. Abzüglich aller Instandshaltungskosten werfen sie somit bei aktuellem Wechselkurs und aktueller Netzwerkschwierigkeit 78 US-Dollar am Tag ab.

Multipliziert man die Rechenleistung einer 3080-Grafikkarte mit dem Faktor 32, sollten die Bitmain Antminer E9 rund 3.040 MH/s stemmen können. Selbst das noch-leistungsstärkste Modell am Markt, Linzhi Phoenix, bringt es “nur” auf 2.600 MH/s.

Wann die Modelle verfügbar sind, ist jedoch noch nicht bekannt. Auch zum Verkaufspreis sowie zum Stromverbrauch hat sich Bitmain bislang nicht geäußert. Günstig dürften die Modelle aber nicht werden. Die Linzhi-Phoenix-Modelle liegen bei 13.500 US-Dollar pro Modell. In ähnlicher Preisregion dürfte auch die E9-Generation liegen. Angesichts des weltweiten Chipmangels ist zudem fraglich, wann die Antminer überhaupt in Masse vom Band gehen können.

74 ProzentChinesischer NEO-Coin schüttelt Krypto-Crash ab

13 Stunden

Der Coin der dezentralen chinesischen Plattform NEO hat den Krypto-Crash abgeschüttelt. Zwischenzeitlich stieg die Kryptowährung um 74 Prozent.

Nachdem der gesamte Kryptomarkt im Durchschnitt um 20 Prozent eingesackt war, erholen sich die meisten Coins langsam vom Crash. Einer der Top-Performer ist NEO. Die Kryptowährung nutze die Schwächephase aus und konnte zwischenzeitlich um fast 74 Prozent auf 133,08 US-Dollar steigen. Im Wochenvergleich waren es sogar knapp 118 Prozent. Zu Redaktionsschluss handelt NEO bei 117 US-Dollar. Damit schaffte es der Coin, an vergangene Zeiten aus 2018 anzuknüpfen, als der Kurs des chinesischen Krypto-Projekts noch dreistellige Zahlen vorweisen konnte.

Ein Grund für den Kursanstieg könnten erste positive Resonanzen auf das Ende März vollzogene N3-Update sein. Die neue Version verbesserte unter anderem die Transaktionsgeschwindigkeit von 1.000 auf 5.000 TPS (Transactions per Second) und senkte damit auch die Transaktionskosten (Gas Fees) um das 100-fache. NEO gilt als das “Ethereum Chinas”. Das Protokoll der Plattform erlaubt es, Smart Contracts und Distributed Apps zu entwickeln und auszuführen. Dennoch zeigen sich gravierende Unterschiede, wie NEO-Gründer und CEO Da Hongfei gegenüber BTC-ECHO im Interview erklärte:

Das Design ist sehr unterschiedlich. Zum Beispiel gewichten wir die Transaktionsfinalität sehr stark. Der Konsens-Mechanismus, den wir gewählt haben, nennt sich default Byzantine Fault Tolerance, kurz dBFT. Wir sind die weltweit erste Firma, die diesen Konsens-Algorithmus in eine öffentliche Blockchain eingebaut hat. Zudem unterscheidet sich unser Smart-Contract-System stark von dem von Ethereum. Unser System ist viel benutzerfreundlicher, da Entwickler keine eigene Programmiersprache lernen müssen.

Da Hongfei, NEO-Gründer und CEO gegenüber BTC-ECHO.

Dabei legt das Projekt seinen Fokus unter anderem auch auf Videospielen. Laut Da seien die Hürden für Blockchain-Games aber aktuell noch zu hoch, da sie noch nicht über die erforderliche Benutzerfreundlichkeit verfügten. Inwiefern diese Probleme mit dem neuen Update behoben werden können, wird sich zeigen.

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