Während der Bitcoin-Kurs erneut um die 70.000 US-Dollarmarke kämpft, fallen die BTC-Bestände an Krypto-Börsen auf ein neues Tief. Laut On-Chain-Daten von CryptoQuant sind seit Ende Februar rund 88.000 BTC von den Handelsplattformen abgezogen worden. Lagen am 26.02. noch 2,789 Millionen BTC bei Binance, Coinbase und Co., sind es derzeit nur noch 2,701 Millionen. Vor dem Hintergrund des Crashs im Februar hatten verkaufswillige Anleger ihre Coins zwischenzeitlich vermehrt auf Krypto-Börsen eingezahlt.

“Dieser anhaltende Abfluss deutet auf eine echte Akkumulation durch Investoren hin, die weiterhin BTC kaufen und dann von den Börsen abheben”, erklärt der Krypto-Analyst Darkfost die ungewöhnliche Entwicklung. Zwar sei die Nachfrage noch nicht stark genug, um einen neuen Trend einzuleiten, deute jedoch klar auf anhaltende Käufe hin und sei daher vermutlich einer der wichtigsten Faktoren, die den BTC-Kurs aktuell stützen.
Bitcoin-Selbstverwahrung, Spot ETFs oder doch MicroStrategy?
Klassischerweise gelten sinkende Bitcoin-Börsenbestände als ein bullishes Signal. Die einfache Logik dahinter: Trifft ein sinkendes BTC-Angebot auf eine gleichbleibende oder steigende Nachfrage, sind mittel- bis langfristig Kursanstiege die natürliche Folge. Wegen der institutionellen Adoption könnte die Börsenflucht aber auch andere Hintergründe haben, denn die Spot ETFs von BlackRock, Fidelity und Co. halten mittlerweile 1,29 Millionen BTC, während börsennotierte Treasury-Firmen auf 1,17 Millionen BTC kommen.
Prozentual betrachtet befinden sich laut CryptoQuant-Angaben nur noch 12,86 Prozent aller jemals existierenden Bitcoin auf den Krypto-Börsen. Derweil wurde kürzlich der 20-millionste BTC geschürft, sodass sich nun mehr als 95 Prozent des Gesamtangebotes im Umlauf befinden. Wenn ihr euch einen Teil des absolut knappen Wertspeichern sichern möchtet, bekommt ihr auf Coinbase derzeit einen zusätzlichen 30 Euro in BTC Bonus.
