"Zentralbanken wollen kein BTC" 

Keine Privatsphäre und Quantengefahr: Ray Dalio warnt vor Bitcoin

Die als Gründer des Hedgefonds Bridgewater Associates bekanntgewordene Investorenlegende äußert sich zunehmend kritisch zur führenden Kryptowährung.

Johannes Dexl
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Ray Dalio im Anzug im Interview

Beitragsbild: picture alliance / Wang Ying

| Ray Dalio warnt seit etlichen Jahren vor einer sich verändernden Weltordnung

Ray Dalio stellt sich gegen das Bitcoin-Narrativ als “digitales Gold”. In einem Interview beim All-In-Podcast warnte der Milliardär und Bridgewater-Gründer davor, Bitcoin als langfristige Wertanlage oder sicheren Hafen zu betrachten.

Er wies die Idee zurück, BTC könne die Rolle von Gold übernehmen, und erklärte: “Es gibt nur ein Gold.” Gold sei kein Rohstoff, auf den primär spekuliert werde, sondern das “etablierteste Geld” und zudem eine der wichtigsten Reserveanlagen von Zentralbanken. Er sehe nicht, warum Notenbanken Bitcoin kaufen und über Jahre halten sollten.

Zudem verweist Dalio auch auf markttechnische Eigenschaften von Bitcoin. Zwar habe BTC Merkmale von hartem Geld. Gleichzeitig zeige sich aber weiterhin eine hohe Korrelation mit Tech-Aktien. In Stressphasen könne das zum Problem werden: Wenn Marktteilnehmer in einem Bereich unter Druck geraten, müssen sie oft Positionen an anderer Stelle liquidieren – und genau das könne Angebot und Nachfrage bei Bitcoin kurzfristig verzerren.

Zusätzlich kritisiert Dalio die Transparenz der Bitcoin Blockchain. “Jede Transaktion kann überwacht werden”, wodurch BTC aus seiner Sicht nicht die Privatsphäre mitbringt, die manche Anleger bei einem “sicheren Hafen” erwarten. Als weiteren Unsicherheitsfaktor nennt er Quantencomputer, die langfristig kryptografische Verfahren knacken könnten.

Matt Hougan, Chief Investment Officer von Bitwise, erklärte dazu: “Manche hören Kritik, ich höre Chancen. Das sind die Gründe, warum Bitcoin nur 4 Prozent der Größe von Gold hat. Gäbe es diese Kritik nicht, würde Bitcoin bereits bei etwa 750.000 US-Dollar pro Coin liegen. Ich investiere unter anderem in Bitcoin, weil ich zuversichtlich bin, dass sich diese Dinge mit der Zeit ändern werden.”

Obwohl neben US-Aktien auch asiatische Indizes jüngst massiv einbrachen, kann sich der Krypto-Markt weiter überraschend stabil halten.

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