Fortune-Bericht 

Iran soll über eine Milliarde US-Dollar über Binance versendet haben

Trotz 4,3-Milliarden-Dollar-Strafe: Neue Recherchen werfen Fragen auf, ob sanktionierte Gelder weiterhin über Binance abgewickelt wurden.

Giacomo Maihofer
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Binance und Iran

Beitragsbild: Shutterstock

| Binance soll Geldwäsche für den Iran ermöglicht haben
  • Laut einem Bericht des US-Wirtschaftsmagazins Fortune soll Binance trotz milliardenschwerer Strafen erneut mit möglichen Sanktionsverstößen konfrontiert sein.
  • Interne Ermittler hätten Hinweise gefunden, dass mit dem Iran verbundene Akteure zwischen März 2024 und August 2025 mehr als eine Milliarde US-Dollar über die Plattform transferierten. Die Transaktionen sollen über den Stablecoin Tether (USDT) auf der Tron-Blockchain abgewickelt worden sein.
  • Nach Vorlage interner Berichte seien ab Ende 2025 mindestens fünf Compliance-Ermittler entlassen worden, darunter mehrere Führungskräfte mit Hintergrund in internationalen Strafverfolgungsbehörden. Weitere leitende Compliance-Mitarbeiter sollen das Unternehmen in den vergangenen Monaten verlassen haben oder abgelöst worden sein.
  • Binance hatte sich 2023 schuldig bekannt, gegen Geldwäsche- und Sanktionsgesetze verstoßen zu haben, und im Rahmen eines Vergleichs 4,3 Milliarden US-Dollar gezahlt. Gründer Changpeng Zhao trat als CEO zurück, verbüßte eine viermonatige Haftstrafe und das Unternehmen stellte sich unter staatliche Aufsicht.
  • Rechtsexperten äußern laut Fortune Verwunderung darüber, dass mögliche neue Verstöße während der laufenden behördlichen Überwachung erfolgt sein könnten. Binance selbst weist die Vorwürfe zurück und betont, alle geltenden Sanktionsgesetze einzuhalten.
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