- Bei den Krypto-Spot-ETFs der USA zeigt sich ein ungewohntes Bild: Während die Ethereum ETFs in den vergangenen drei Handelstagen 134 Millionen US-Dollar an Nettozuflüssen verzeichneten, flossen 455 Millionen US-Dollar aus den Bitcoin ETFs.
- Unter den ETH-Indexfonds glänzte vor allem der Grayscale Ethereum Mini Trust, der 54 Millionen US-Dollar einsammelte. Mit nur geringem Abstand folgen die Ethereum ETFs von BlackRock und Fidelity, welche 50 respektive 41 Millionen US-Dollar hinzugewannen.
- Erstmals seit dem ETF-Handelsstart am 23. Juli durchbrach der Kurs der zweitgrößten Kryptowährung die 3.600 US-Dollarmarke. Bis zum Allzeithoch bei 4.891 US-Dollar aus dem November 2021 ist es allerdings noch ein weiter Weg.
- Allmählich scheinen institutionelle Investoren auf Ethereum aufmerksam zu werden. Mit dem Michigans Pensionsfonds erwarb kürzlich der erste große staatliche Altersvorsorgefonds Ethereum-ETF-Anteile für 11 Millionen US-Dollar.
- Derweil verzeichneten fast sämtliche US Bitcoin ETFs tiefrote Zahlen. Vor allem der BITB von Bitwise erlebte mit 226 Millionen US-Dollar ungewöhnlich hohe Nettoabflüsse, welche die Gewinne der Rekordvorwoche zunichtemachten.
- Nur der iShares Bitcoin Trust ETF von BlackRock brilliert erneut mit Nettozuflüssen von 268 Millionen US-Dollar. Somit hält der größte Vermögensverwalter der Welt nunmehr rund 495.488 BTC im Wert von etwa 47,5 Milliarden US-Dollar.
- Trotz des jüngsten Erfolges kommen sämtliche neun Ethereum ETFs nach Daten von Dune zusammengerechnet auf “nur” 3,03 Millionen ETH im Wert von 10,9 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Viertel des BlackRock Bitcoin ETFs.
- Alle US Bitcoin und Ethereum Spot ETFs gemeinsam besitzen ein verwaltetes Vermögen von inzwischen 117,4 Milliarden US-Dollar. Damit übertreffen sie sämtliche Erwartungen vom Jahresanfang.
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