"Wir alle werden es kommen sehen" 

Bitcoin vor Quanten-Schock? Michael Saylor gibt Entwarnung: “Gefahr erst in 10 Jahren”

Michael Saylor dämpft die Sorge vor einem Quantenangriff auf Bitcoin. Eine reale Bedrohung sei frühestens in mehr als zehn Jahren zu erwarten.

Dominic Döllel
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Quantencomputer mit goldfarbenem Kühlzylinder in einer Hightech-Umgebung; rechts daneben ein Mann im schwarzen Sakko mit Bitcoin-Logo auf dem Shirt, der auf einer Bühne spricht – Symbolbild für Bitcoin und die Bedrohung durch Quantencomputer.

Beitragsbild: Fotomontage

| Michael Saylor hat keine Angst vor Quantenattacken auf Bitcoin
  • Michael Saylor hält die Sorge vor einer akuten Bedrohung durch Quantencomputer für überzogen. Der Strategy-Gründer erklärte, eine glaubwürdige Gefahr für Bitcoin sei frühestens in mehr als zehn Jahren zu erwarten.
  • Sollte es dennoch zu einem technologischen Durchbruch kommen, rechnet Saylor mit koordinierten Software Upgrades in sämtlichen digitalen Infrastrukturen. Betroffen wären demnach globale Bankensysteme, das Internet, Endgeräte, Netzwerke für Künstliche Intelligenz sowie Krypto-Protokolle wie Bitcoin.
  • Nach seiner Ansicht würden digitale Systeme im Ernstfall auf quantenresistente Kryptografie umstellen. Eine solche Entwicklung käme nicht überraschend. “Du wirst es kommen sehen. Wir alle werden es kommen sehen”, so Saylor im Podcast von Natalie Brunell.
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Quantencomputer vs. Bitcoin – Wie real ist die Gefahr?
  • Die Bitcoin-Software sei darauf ausgelegt, sich weiterzuentwickeln. Nodes, Hardware und Wallets könnten bei Bedarf aktualisiert werden, um auf neue Bedrohungen zu reagieren. Mit BIP 360 hat die Community kürzlich einen ersten konkreten Lösungsvorschlag auf den Tisch gebracht.
  • Ein globaler Konsens über Gegenmaßnahmen entstehe aus Saylors Sicht aber erst dann, wenn eine konkrete Gefahr vorliege. Regierungen, Technologieunternehmen und Finanzinstitute wären gleichermaßen betroffen, da ihre digitalen Systeme ähnlichen kryptografischen Risiken ausgesetzt seien.
  • Zugleich bezeichnete Saylor den Krypto-Sektor als die am weitesten entwickelte Cybersicherheits-Community. Er verwies auf Sicherheitsmechanismen wie Multi-Faktor-Authentifizierung und Hardware-Schlüssel, die beim Schutz digitaler Vermögenswerte verbreitet sind.

Neben Quantencomputer gibt es viele potenzielle Angriffsvektoren, auf die Bitcoin-Investoren vorbereitet sein müssen. Mit einer Hardware Wallet von Ledger kannst du deine Coins sicher und effizient verwahren.

  • Die Verfahren zur Bewegung von Bitcoin seien strenger als Sicherheitsstandards bei klassischen Banküberweisungen oder im Aktienhandel, erklärte Saylor weiter. “Ich denke, dass die Krypto-Community als Erste die Gefahr erkennen und darauf reagieren wird und dabei eine Vorreiterrolle einnehmen wird”, so der Bitcoiner.
  • BTC-ECHO Chefredakteur Sven Wagenknecht hält die Angst vor Quantencomputer auch für überzogen. Die Gründe dafür lest ihr hier: Quantencomputer als Bitcoin-Killer? So ein Unsinn!
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