Am Donnerstagmorgen notiert der Bitcoin-Kurs bei rund 69.500 US-Dollar. Damit liegt die größte Kryptowährung binnen 24 Stunden knapp 0,7 Prozent im Minus, auf Wochensicht beträgt der Rückgang rund 4 Prozent.
Neue Angriffe sorgen für Öl-Rallye
Auslöser für die jüngste Kursbewegung waren weitere Angriffe im Persischen Golf sowie ein darauffolgender Sprung beim Ölpreis. Auch die Sperrung des Hafens Mina Al Fahal im Oman und Zweifel an der Wirksamkeit der IEA-Maßnahmen trugen zur Preisentwicklung bei.
Damit ist die zwischenzeitliche Hoffnung an den Märkten bereits wieder gedämpft. Noch am Mittwoch hatte ein Vorschlag der Internationalen Energieagentur zur Freigabe strategischer Reserven für Optimismus gesorgt. Dieser Impuls wurde durch die neuen Eskalationen jedoch abrupt zunichtegemacht. Auch an den asiatischen Aktienmärkten verschlechterte sich die Stimmung deutlich.
Stretch als Bitcoin-Hoffnungsschimmer
Für Optimismus sorgt derweil das massiv angestiegene Handelsvolumen der STRC-Vorzugsaktie von Strategy. Wenn das Stablecoin-ähnliche Papier über 100 US-Dollar handelt, kann Strategy neue STRC-Aktien ausgeben und dadurch frisches Geld einsammeln. Dieses Geld verwendet das Treasury-Unternehmen dann postwendend für Bitcoin-Käufe. Um die Leverage Ratio konstant zu halten, werden parallel auch MSTR-Stammaktien per ATM (At-the-Market)-Offering ausgegeben, welches ebenfalls direkt in BTC fließt. Allein diese Woche soll Strategy so bereits rund 1 Milliarde US-Dollar investiert haben.
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Hyperliquid hängt Altcoins ab
Der restliche Krypto-Markt folgt weitestgehend der Entwicklung Bitcoins. Ethereum fiel auf rund 2.000 US-Dollar und notiert damit auf Sicht der vergangenen 24 Stunden nahezu unverändert, jedoch 4,5 Prozent unter dem Niveau der Vorwoche. Solana verlor knapp ein Prozent und gehört mit einem Wochenminus von über 6 Prozent zu den schwächsten großen Altcoins. XRP notiert bei 1,37 US-Dollar.
Deutlich gegen den Trend stemmt sich dagegen Hyperliquid. HYPE ist aktuell der Top-Performer unter den größeren Krypto-Assets und legt auf 24-Stunden-Sicht um rund 8 Prozent zu. Auf Wochensicht steht sogar ein Plus von über 18 Prozent zu Buche. Vor allem die Möglichkeit, auch außerhalb klassischer Börsenzeiten unmittelbar auf geopolitische Entwicklungen zu reagieren und neben Kryptowährungen, Einzelaktien und Indizes auch Rohstoffe wie Gold und Öl zu handeln, macht die Futures-Plattform für Anleger attraktiv.
