Marktupdate 

Bitcoin fällt unter 75.000 US-Dollar – Strategys Position dreht ins Minus

Der Krypto-Markt rauscht ab, Panik greift um sich. Deshalb fallen Bitcoin und Co.

Daniel Hoppmann
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Auf dem Bild sieht man einen Mann mit kurzen grauen Haaren und grauem Bart neben einem rötlich gefärbten Bitcoin-Logo.

Beitragsbild: picture alliance und Shutterstock | Fotomontage

| Muss Saylor jetzt verkaufen?
  • Der Abverkauf am Krypto-Markt geht weiter. Bitcoin ist in den letzten Handelsstunden zeitweise unter die 75.000 US-Dollar gefallen. Seit ungefähr 15 Uhr verlor der Kurs der wertvollsten Krytowährung fast 6 Prozent.
  • Zum Zeitpunkt des Schreibens rangiert die Kryptowährung bei rund 78.000 US-Dollar – ein Niveau, das man letztmals im April 2025 erreichte, als US-Präsident Donald Trump die ersten Zolldrohungen durchsetzte.
  • Noch dramatischer ging es in den vergangenen Stunden an den Derivatemärkten zu. 1,87 Milliarden US-Dollar wurden hier in den letzten vier Stunden liquidiert. Der Abverkauf traf vor allem Anleger, die wohl auf eine Erholung des Marktes spekuliert hatten. Auf ihre Kappe gingen rund 1,79 Milliarden US-Dollar – der Großteil davon in Ethereum (rund 850 Millionen USD).
  • Knapp die Hälfte der Liquidationen geschah dabei auf dem Perpetual Markt Hyperliquid. Auf X mehren sich Berichte über mehrere Trader, die mit teils achtstelligen Positionen entweder liquidiert wurden, oder dies schließen mussten.
  • Insgesamt scheinen Anleger sich nun eher an die Seitenlinie zu begeben. Das Open Interest, das das Marktinteresse an einem Asset wiedergibt, sank bei Bitcoin in den letzen 24 Stunden um 8,3 Prozent.
  • Die Marktbewegung sorgte kurzzeitig dafür, dass MicroStrategys Bitcoin Position, in die Verlustzone rutschte. Zur Erinnerung: MSTRs Durchschnittspreis pro BTC liegt bei 76.037 US-Dollar. Michael Saylor kommentierte das auf X: “₿uilt for the Long Run.”
  • Genaue Gründe für den Abverkauf sind derweil unklar. Es gibt einzelne Wortmeldungen auf X, die von koordinierten Verkäufen sprechen. Konkrete Beweise gibt es aber nicht.
  • Die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten, insbesondere in der Straße von Hormus, drüfte ebenfalls das Sentiment unter Anlegern gedrückt haben. Teheran hatte kürzlich seine Streitkräfte in “in voller Verteidigungs- und Kampfbereitschaft” versetzt. Die USA zogen vor der Küste seit Tagen Kriegsschiffe zusammen.

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