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Donald Trump setzt Ultimatum: Bitcoin fällt unter 70.000 US-Dollar – wie schlimm wird es?

Die geopolitische Eskalation um die Straße von Hormus sorgt für Turbulenzen an den Märkten. Bitcoin reagiert sensibel und fällt deutlich. Was hinter der Bewegung steckt.

Dominic Döllel
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Bitcoin unter Druck: Rote Kurscharts und Donald Trump symbolisieren geopolitische Unsicherheit und fallende Märkte.

Beitragsbild: Fotomontage

| Donald Trumps Drohungen setzen Bitcoin unter Druck

Die geopolitische Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu und belastet die Finanz- und Krypto-Märkte. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran ein 48-Stunden-Ultimatum gestellt, um die Straße von Hormus wieder vollständig zu öffnen. Andernfalls “werden die Vereinigten Staaten von Amerika verschiedene Kraftwerke angreifen und zerstören”, erklärt Trump.

Die Reaktion aus Teheran folgte umgehend: Im Falle eines Angriffs kündigt Iran Gegenmaßnahmen gegen Energieanlagen in der gesamten Golfregion an.

Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl und Flüssiggas weltweit. Entsprechend sensibel reagieren die Märkte. Bereits jetzt sind die Ölpreise deutlich gestiegen.

Gleichzeitig zeigt sich ein klassisches Risikoszenario. Anleger ziehen Kapital aus risikobehafteten Assets ab und suchen Zuflucht in vermeintlich sicheren Anlagen.

Krypto-Markt zuerst betroffen – Kaskadeneffekt belastet Kurse

Da der Krypto-Markt jederzeit geöffnet ist, sind Bitcoin und Co. von den neuen Drohungen aus Washington zuerst betroffen. Das digitale Gold geriet im Zuge der Eskalation unter Druck und ist unter 70.000 US-Dollar gefallen. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt BTC bei 68.700 US-Dollar.

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Verstärkt wurde die Abwärtsbewegung durch strukturelle Faktoren im Markt. Innerhalb von 24 Stunden kam es zu Liquidationen im Umfang von über 240 Millionen US-Dollar. Besonders betroffen waren Long-Positionen. Diese Zwangsverkäufe verstärkten den Verkaufsdruck zusätzlich.

Auch institutionelle Investoren agieren derzeit zurückhaltend. Die Bitcoin ETFs verzeichneten nach einer Zuflussserie erneut Nettoabflüsse. Das deutet auf eine vorsichtige Positionierung großer Marktteilnehmer hin.

Entscheidend bleibt nun die weitere Entwicklung der geopolitischen Lage. Sollten konkrete militärische Maßnahmen folgen, dürfte die Volatilität anhalten.

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