Die Bitcoin-Bestände des Königreichs Bhutan sind in den vergangenen 18 Monaten deutlich zurückgegangen. Wie aktuelle Daten der Analyseplattform Arkham Intelligence zeigen, reduzierte sich der staatliche Bestand von rund 13.000 Bitcoin im Oktober 2024 auf derzeit 3.954 Bitcoin. Das entspricht einem Rückgang von rund 70 Prozent. Beim aktuellen Kursniveau beläuft sich der verbleibende Bestand auf etwa 280,6 Millionen US-Dollar.
Allein im laufenden Jahr wurden laut den On-Chain-Daten Bitcoin im Gegenwert von rund 215,7 Millionen US-Dollar aus staatlich zugeordneten Wallets transferiert. Bereits zuvor hatte Bhutan wiederholt größere Mengen veräußert, unter anderem im Zuge der angekündigten Finanzierung eines nationalen Infrastrukturprojekts rund um die Sonderverwaltungsregion Gelephu Mindfulness City.
Fährt Bhutan sein Mining herunter?
Das Königreich Bhutan hat in den vergangenen Jahren Bitcoin-Mining unter Nutzung von Wasserkraft forciert. Neue Daten deuten jedoch darauf hin, dass diese Aktivitäten zuletzt deutlich zurückgegangen sein könnten. Laut Arkham wurde seit über einem Jahr kein signifikanter Mining-Zufluss von mehr als 100.000 US-Dollar registriert. Dies könnte bedeuten, dass Bhutan seine Mining-Operationen zumindest vorübergehend eingestellt hat.
Die kontinuierlichen Verkäufe erfolgen vor dem Hintergrund einer bereits Ende 2025 kommunizierten Strategie, Teile der Bitcoin-Reserven gezielt zu liquidieren, um staatliche Entwicklungsprojekte zu finanzieren. Dazu zählt insbesondere der Aufbau der Gelephu Mindfulness City, die als Technologie- und Finanzzentrum mit Fokus auf Krypto- und Fintech-Unternehmen konzipiert ist.
Bitcoin und viele weitere Kryptowährungen lassen sich über die Krypto-Börse Coinbase handeln. Neukunden erhalten derzeit 30 Euro in Bitcoin, wenn sie mindestens den gleichen Betrag investieren.
