Der Maelstrom-Mitgründer Arthur Hayes sieht in der schnellen Verbreitung von Künstlicher Intelligenz ein mögliches Risiko für das globale Finanzsystem. In einem Interview mit dem Bitcoin-YouTube-Kanal Milk Road warnte Hayes, schon ein kleiner Anstieg der Arbeitslosigkeit infolge der KI-Transformation könne ausreichen, um eine neue Bankenkrise auszulösen.
“Wenn 10 bis 20 Prozent gut bezahlte Jobs in Folge von KI wegfallen, ist das ein Gamechanger für das Bankensystem”, so Hayes. Er argumentiert, viele Haushalte in den USA hätten hohe Schulden aufgenommen, die auf stabilen Einkommen basieren. Fielen diese Einkommen weg, könnten Kredite nicht mehr bedient werden.
Wenn ein Teil der Kreditnehmer ihre Schulden nicht mehr bedienen könne, würden die zugrunde liegenden Vermögenswerte in den Bankbilanzen an Wert verlieren. Laut Hayes würde ein solcher Prozess zunächst zu steigenden Zahlungsausfällen führen und anschließend die Bilanzen vor allem kleinerer Regionalbanken belasten.
Bitcoin der große Profiteur?
In diesem Szenario erwartet Arthur Hayes zunächst eine breite Marktreaktion mit fallenden Kursen bei Aktien und Kryptowährungen. In einer späteren Phase könne jedoch eine expansive Geldpolitik der US-Notenbank folgen, etwa durch umfangreiche Liquiditätsprogramme oder neue Anleihekäufe. Solche Maßnahmen hätten in der Vergangenheit häufig zu steigenden Preisen bei knappen Vermögenswerten wie Bitcoin geführt, so der Maelstrom-Gründer.
In einem anderen Interview vor wenigen Tagen zeigte sich Arthur Hayes gegenüber Bitcoin langfristig bullish. Aufgrund des Iran-Krieges würde er in nächster Zukunft auf Zukäufe zwar verzichten, aber: “Über die Zeit steigt der Kurs“, sagt der Maelstrom-Gründer. Der Mechanismus dahinter sei simpel. “Regierungen sind darauf programmiert, Geld zu drucken.” Steigt die Geldmenge, steige am Ende auch Bitcoin.
Wer die Prognose von Hayes teilt, kann sich auf Coinbase richtig positionieren. Neukunden, die 30 Euro oder mehr investieren, erhalten 30 Euro in Bitcoin geschenkt.
