Plötzliche Kehrtwende 

Alles nur vorgetäuscht? Arthur Hayes verkauft Hyperliquid und Near

Arthur Hayes lobt Hyperliquid und Near in den Himmel – und verkauft nun alles. Wie ehrlich waren seine Aussagen zuvor?

Moritz Draht
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Arthur Hayes

Beitragsbild: picture alliance

| Arthur Hayes zieht die Reißleine

Arthur Hayes hat seine Positionen in Hyperliquid und Near Protocol vollständig verkauft. Das teilte der BitMEX-Mitgründer und CIO des Family Offices Maelstrom auf X mit. Als Gründe nannte er unter anderem steigende Energiepreise, anstehende Börsengänge großer KI-Unternehmen sowie die politische Entwicklung in den USA vor den Midterm-Wahlen.

Laut Hayes würden Risikoanlagen in den kommenden Monaten als Folge des Nahostkonflikts weiter unter Druck geraten. Zudem verweist er auf die geplanten Börsengänge mehrerer großer KI-Unternehmen, die seiner Ansicht nach Kapital aus dem Krypto-Markt abziehen könnten. “Time to take profit”, so Hayes.

Für Diskussionen sorgt jedoch der Zeitpunkt. Noch bis vor kurzem äußerte sich Hayes äußerst bullish. Near attestierte er einen “Pump zu neuem Allzeithoch”, dem Hyperliquid-Kurs einen Anstieg auf 150 US-Dollar bis August. Zcash, Hyperliquid und Near bezeichnete er noch Ende Mai auf X als “heilige Dreifaltigkeit”.

Mehrere Nutzer werfen ihm nun vor, die Token zunächst öffentlich beworben und anschließend verkauft zu haben. Einige sprechen auf X von einem Pump-and-Dump.

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