Am gestrigen 21. Juli haben S&P Dow Jones Indices und Pantera Capital den S&P Pantera Digital Asset Index vorgestellt. Das Produkt richtet sich an institutionelle Investoren und verfolgt einen regelbasierten Ansatz, der an klassische Finanzmarktindizes wie den S&P 500 angelehnt ist. Datengrundlage liefert Artemis, spezialisiert auf On-Chain-Fundamentaldaten.
Der Index umfasst 18 Token. Aufgenommen werden ausschließlich Projekte mit einer Marktkapitalisierung über 500 Millionen US-Dollar, einer ausreichenden Liquidität und nachweisbaren Einnahmen aus realem Netzwerkbetrieb. Die fünf größten Positionen sind Ethereum, BNB, Solana, Tron und Hyperliquid.
Warum Bitcoin ausgeschlossen wird
Bitcoin taucht nicht auf, Memecoins auch nicht. Das ist kein Versehen, sondern Absicht. Gemessen wird Blockchain-Infrastruktur, die tatsächlich genutzt wird und dabei Gebühren generiert. Bitcoin fällt aus dieser Kategorie heraus, da seine Erlösstruktur in erster Linie aus Miner-Subventionen stammt und nicht aus tatsächlicher Anwendungsnutzung.
Besonders interessant ist dabei die Aufnahme von Hyperliquid. Das dezentrale Perpetual-Futures-Protokoll ist noch keine zwei Jahre alt, generiert aber bereits täglich mehrere Millionen US-Dollar an Protokolleinnahmen und führt das Segment der On-Chain-Derivate mittlerweile klar an.
“Wir bringen dieselbe Disziplin, die Anleger vom S&P 500 kennen, in die Welt der digitalen Assets”, so Cathy Clay, CEO von S&P Dow Jones Indices. Pantera-Gründer Dan Morehead sieht den Launch als Antwort auf das größte Problem institutioneller Krypto-Investoren: zu wissen, wie man überhaupt allokiert.
