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Bitcoin-Allzeithoch im Sommer 2027? Warum geduldige Anleger hoffen dürfen

Die Krypto-Euphorie des Augusts ist abgeflaut, der Bitcoin-Kurs stagniert zwischen 80.000 und 85.000 Dollar. Doch Anleger sollten jetzt nicht vorschnell die Flinte ins Korn werfen.

Tobias Zander
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Bitcoin-Münze auf einer Rakete

Beitragsbild: Shutterstock I KI-Fotomontage

| Geduldige Bitcoin-Anleger könnten 2027 belohnt werden

Die Hoffnungen vieler Bitcoin-Anleger auf eine rasche Rückkehr zu Rekordständen erhalten durch die Auswertung historischer Marktzyklen von CryptoQuant einen klaren Dämpfer. Oft rechnen Investoren nach Bitcoin-Tiefständen mit einem direkten Durchmarsch auf neue Höchststände, aber die Historie vergangener Abschwünge zeichnet ein anderes Bild.

Sowohl 2015 als auch 2018 benötigte die Rückeroberung alter Kurshöchststände rund 700 Tage, während sich die Erholung 2022 über annähernd 469 Tage erstreckte, weshalb ein neues Bitcoin-Allzeithoch in diesem Jahr den Mustern früherer Marktphasen klar widersprechen würde. Der BTC-Kurs steht aktuell bei 80.700 US-Dollar, rund 36 Prozent unter seinem Rekord aus dem Oktober 2025.

Das sagt die Bärenmarktlänge über die Erholungsdauer aus

Noch wichtiger ist das rechnerische Verhältnis zwischen der Dauer des vorangegangenen Abschwungs und der benötigten Zeitspanne bis zum alten Höchststand. Egal, ob es sich um eine impulsive Gegenbewegung mit anschließender jahrelanger Seitwärtsphase wie 2019 handelte, oder um eine treppenförmige Konsolidierung: Stets lag die Dauer der Erholungsphase beim 1,2-fachen bis annähernd 1,97-fachen des vorangegangenen Bärenmarktes. Grundsätzlich beanspruchte die Rückkehr zum Allzeithoch in jedem einzelnen Bitcoin-Zyklus aber mehr Zeit als der vorangegangene Abverkauf vom Rekordhoch bis zum Zyklus-Tief.

Ausgehend von einer Bärenmarkt-Dauer von 267 Tagen hat der Markt bislang erst rund 40 Prozent der rechnerisch fälligen Erholungszeit absolviert. Bisher reicht die verstrichene Zeitspanne noch nicht einmal an die zeitliche Länge des vorherigen Bärenmarktes heran, geschweige denn an das historisch dokumentierte Vielfache. Vor Sommer 2027 dürfte das Bitcoin-Allzeithoch dementsprechend nicht fallen – was zeigt, wie wichtig ein langfristiger Anlagehorizont ist.

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