Eine weitere spannende Woche im Krypto-Sektor neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin, Ethereum und Co. kompakt im Überblick.
Federal Reserve und EZB halten den Leitzins konstant: Iran-Krieg als Preistreiber?
Sowohl die Federal Reserve als auch die EZB lassen die Zinsen unverändert und verweisen auf steigende Unsicherheit durch Inflation und geopolitische Risiken. Vor allem der Krieg im Iran treibe die Energiepreise nach oben und könne die Teuerung erneut anheizen, während das Wirtschaftswachstum schwächelt. Damit wächst die Gefahr, dass die Zentralbanken länger restriktiv bleiben müssen, als viele Marktbeobachter erwartet hatten. Für Bitcoin und den Krypto-Markt könnte das ein schwieriges Umfeld auch im zweiten Halbjahr 2026 bedeuten, obwohl die Kurse zunächst kaum reagierten.
Warum die EZB-Chefin Lagarde den Zinssatz zwar noch nicht erhöhte, aber nun einen harten Kurs fährt, erfahrt ihr in diesem Artikel: “EZB hält Zinsen stabil: Was das jetzt für Bitcoin bedeutet“.
MicroStrategy vermeldet den nächsten Bitcoin-Kauf der Extraklasse
Michael Saylor bleibt seiner Linie treu und baut die Bitcoin-Position von Strategy erneut aggressiv aus. Mit dem jüngsten Kauf wächst der Bestand auf über 761.068 BTC und damit auf mehr als 3,5 Prozent des maximalen Angebots. Finanziert wird die Strategie weiterhin über den Kapitalmarkt, doch mit der Vorzugsaktie STRC etabliert sich ein neues Werkzeug, das den Bitcoin-Aufbau zusätzlich beschleunigen könnte. Anleger dürften insbesondere von der hohen Dividende angelockt werden, die aktuell rund 11 Prozent beträgt. Klar ist: Selten waren die wöchentlichen Käufe der Saylor’schen Treasury-Firma für den BTC-Kurs so wichtig wie im laufenden Bärenmarkt.
Wie genau Stretch (STRC) funktioniert und warum die Vorzugsaktie bald wichtiger werden könnte als die MSTR-Stammaktie, lest ihr hier: “Strategy: Rekordvolumen bei Vorzugsaktie befeuert Bitcoin-Rallye“.
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Perpetual Futures stellen die Finanzwelt auf den Kopf
Ein Krypto-Instrument, das lange als Nischenprodukt galt, rückt nun ins Zentrum einer viel größeren Entwicklung. Sogenannte Perpetual Futures könnten sich vom Trading-Tool zur Blaupause für größere Märkte entwickeln, weil sie einfacher funktionieren als klassische Derivate und rund um die Uhr handelbar sind. Mit DeFi-Plattformen entsteht daraus eine völlig neue Infrastruktur, die sich nicht mehr nur auf Krypto beschränkt, sondern auch Aktien und Rohstoffe erfasst. Dahinter steht die Idee eines globalen Handelsplatzes, der ohne klassische Börsenstrukturen auskommt und bestehende Modelle herausfordert.
Was die Perpetual Futures so revolutionär macht und wo man sie bereits nutzen kann, erfahrt ihr in diesem Artikel: “Werden Perpetual Futures zum Billionenmarkt?“
Künstliche Intelligenz gegen das Bitcoin-Netzwerk
Hat der KI-Boom die Bitcoin-Mining-Branche in eine tiefe Krise gestürzt? Immer mehr Miner wenden sich inzwischen KI-Geschäften zu, weil dort deutlich höhere Einnahmen pro Megawatt winken. Kritiker warnen daher vor einem gefährlichen Trend, der die Hashrate senken und das Netzwerk deutlich anfälliger machen könnte. Andere sehen darin kein Problem, sondern den normalen Selbstreinigungsmechanismus von Bitcoin, bei dem ineffiziente Miner ausscheiden und die Profitabilität für die übrigen steigt.
Warum Künstliche Intelligenz die Mining-Branche radikal verändert hat, erklärt euch dieser Artikel: “KI hat Bitcoin für immer gekillt“.
SPD rüttelt an der Bitcoin-Jahreshaltefrist: Müssen Anleger bald eine Kapitalertragssteuer zahlen?
Erneut wird über die Steuerfreiheit von Bitcoin-Gewinnen in Deutschland diskutiert, was für Unruhe unter Anlegern sorgt. Auslöser sind virale Gerüchte über ein baldiges Ende der Haltefrist, die sich jedoch vorläufig als haltlos entpuppen. Dennoch ist klar: die SPD hält langfristig an einer grundlegenden Reform fest und will Krypto-Gewinne zukünftig stärker besteuern. Im Raum steht eine Gleichstellung mit der Kapitalertragsteuer, was das System deutlich verändern würde und sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich brächte.
Wie ernst es den Sozialdemokraten ist und welche Pläne sie gegenüber BTC-ECHO preisgaben, lest ihr im neuen “Krypto in DACH”: Bitcoin-Steuer: SPD plant neue Regeln für Krypto-Gewinne.

