Die 5 wichtigsten Meldungen 

Krypto-News: BaFin-Schock für Bitcoin.de und USDT-Aus in der EU

Die BaFin verweigert Bitcoin.de die MiCA-Lizenz, Tom Lee zieht bei Ethereum die Reißleine und die EU verschärft die Regeln für USDT: die Krypto-News der Woche.

Moritz Draht
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Ein Tether-Logo auf einem Smartphone

Beitragsbild: Shutterstock

| Bitcoin.de scheitert an der BaFin, während die EU die Regeln für USDT weiter verschärft

Eine weitere spannende Woche im Krypto-Sektor neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin, Ethereum und Co. kompakt im Überblick.

Bundestag beschließt Datenaustausch: Krypto-Geschäfte werden gläsern

Für deutsche Krypto-Anleger wird es zunehmend schwieriger, Transaktionen auf ausländischen Handelsplattformen vor dem Fiskus zu verbergen. Der Bundestag hat den internationalen Informationsaustausch für Kryptowährungen beschlossen und damit den Weg für eine deutlich umfassendere steuerliche Überwachung geebnet. Grundlage ist das sogenannte Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) der OECD. Künftig sollen Krypto-Dienstleister neben persönlichen Kundendaten auch Informationen über gehandelte Kryptowährungen, Transaktionsvolumen und die Anzahl der Geschäfte an die zuständigen Behörden übermitteln.

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Welche Informationen Krypto-Börsen künftig weitergeben müssen und was das für Anleger bedeutet, erfahrt ihr hier: Diese Krypto-Transaktionen werden künftig gemeldet

EU verschärft Stablecoin-Regeln: USDT muss von Krypto-Börsen verschwinden

Für europäische USDT-Anleger läuft die Zeit ab. Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA verschärft die Vorgaben für Stablecoins, die nicht der MiCA-Verordnung entsprechen. Betroffen sind insbesondere Tethers USDT und PayPal USD. Nachdem Krypto-Börsen den Handel mit entsprechenden Token bereits Anfang 2025 einschränken mussten, geht die Behörde nun einen entscheidenden Schritt weiter: Auch die Verwahrung und Übertragung sollen künftig nicht mehr angeboten werden dürfen.

Warum die EU ihre Stablecoin-Regeln weiter verschärft und welche Möglichkeiten USDT-Besitzern jetzt bleiben, lest ihr hier: EU verschärft Stablecoin-Regeln: Krypto-Börsen bleiben drei Monate Zeit

Bitcoin.de scheitert an MiCA-Lizenz: Wie geht es jetzt weiter?

Einer der ältesten deutschen Krypto-Marktplätze steht vor einer ungewissen Zukunft. Nach 15 Monaten Prüfung hat die BaFin den MiCA-Lizenzantrag der futurum bank AG, die Bitcoin.de betreibt, abgelehnt. Für die mehr als 1,1 Millionen registrierten Nutzer bedeutet das: Der bereits seit Juni ausgesetzte Handel bleibt vorerst eingestellt. Nach Einschätzung der Finanzaufsicht reichen die bislang umgesetzten Maßnahmen nicht aus, um die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Welche konkreten Defizite ausschlaggebend waren, bleibt allerdings offen.

Weshalb die BaFin den Lizenzantrag abgelehnt hat und wie Bitcoin.de den Neustart schaffen will, erklärt euch dieser Beitrag: BaFin verweigert MiCA-Lizenz: Bitcoin.de steht vor ungewisser Zukunft

Tom Lee verkündet Ethereum-Kaufstopp: Bitmine erreicht fast fünf Prozent

Nach einer milliardenschweren Einkaufstour am Ethereum-Markt zieht Tom Lee überraschend die Bremse. Auf der Token2049 in Singapur kündigte der Chairman von Bitmine Immersion Technologies an, die ETH-Bestände seines Unternehmens dauerhaft auf maximal fünf Prozent der gesamten Umlaufmenge zu begrenzen. Mit inzwischen rund sechs Millionen Ether beziehungsweise 4,9 Prozent des Angebots ist diese Schwelle beinahe erreicht. Lediglich rund 100.000 ETH fehlen der Treasury-Firma noch bis zur selbst gesetzten Obergrenze.

Warum Tom Lee seine Ethereum-Käufe beendet und was der Strategiewechsel für Bitmine bedeutet, erfahrt ihr hier: Nicht mehr als 5 Prozent von Ethereum: Tom Lee verkündet Kaufstopp

Europol warnt vor Quantenangriffen: Millionen Bitcoin potenziell gefährdet

Droht Bitcoin langfristig eine bislang unterschätzte Sicherheitslücke? Die europäische Polizeibehörde Europol warnt in einem neuen Bericht vor den Gefahren leistungsfähiger Quantencomputer für Krypto-Wallets. Besonders gefährdet seien Adressen, deren öffentliche Schlüssel bereits bekannt sind. Mit ausreichend Rechenleistung könnten Angreifer daraus eines Tages die privaten Schlüssel ableiten und fremde Bitcoin entwenden. Nach aktuellen Schätzungen liegen rund 6,9 Millionen BTC und damit etwa ein Drittel der gesamten Umlaufmenge auf potenziell anfälligen Adressen.

Welche Bitcoin-Adressen besonders gefährdet sind und warum Europol schon jetzt zum Handeln rät, lest ihr hier: Europol warnt vor Quantenangriffen auf Bitcoin-Wallets

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