Der Kurs von Hyperliquid kennt derzeit nur eine Richtung und hat erneut ein neues Allzeithoch bei 83,7 US-Dollar erreicht. Allein in der vergangenen Woche konnte der Token zweistellig zulegen und gehört mit einer Performance von über 200 Prozent seit Januar nun zu den stärksten Kryptowährungen. Hinter dem Kursanstieg steckt allerdings noch mehr als die insgesamt gute Stimmung am Markt.
Hyperliquid mit neuem Update
Mit AQAv2 hat Hyperliquid heute einen neuen Mechanismus gestartet, der für zusätzlichen Kaufdruck sorgen soll. Künftig erhält das Protokoll 90 Prozent der kostenbereinigten Reserveerträgen seiner Kunden. Die Einnahmen fließen in den Assistance Fund bei Coinbase, der damit automatisch HYPE am Markt kauft und die Token anschließend dauerhaft aus dem Angebot entfernt. Eine erste Auszahlung ist für den 3. Oktober vorgesehen.
Neben den Handelsgebühren entsteht so eine zweite Einnahmequelle für Rückkäufe in einer durchaus relevanten Größenordnung. Aktuell liegen Stablecoins im Wert von 6,2 Milliarden US-Dollar auf Hyperliquid und 98 Prozent davon entfallen auf Circles USDC. Wie hoch die zusätzlichen Einnahmen tatsächlich ausfallen, hängt vor allem von der jeweils geltenden Referenzrate ab. In Community-Berechnungen wird derzeit mit drei Prozent gerechnet, was bei den aktuellen USDC-Beständen rechnerisch zusätzliche Einnahmen von mehr als 160 Millionen US-Dollar bedeuten würde.
In den kommenden Monaten werden allerdings auch weiterhin HYPE aus den Vesting-Programmen freigegeben, was für zusätzlichen Verkaufsdruck sorgen könnte. Allein für die zentralen Entwickler, die sogenannten Core Contributors, sind für Anfang September weitere zehn Millionen Token vorgesehen.
