Blitzschnell Bitcoin Suisse integriert Lightning-Technologie
Marlen Kremer

von Marlen Kremer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Lupe mit Bitcoin Suisse Logo dahinter

Quelle: Shutterstock

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Bitcoin Suisse erlaubt es ihren Kunden ab dem heutigen 10. November, durch das Bitcoin-Lightning-Netzwerk Zahlungen abzuwickeln.

Das in Zug angesiedelte Finanzunternehmen Bitcoin Suisse ist der erste Krypto-Finanzdienstleister in der Schweiz, der Zahlungen über das Lighning-Netzwerk in sein Serviceportfolio mit aufnimmt. Einer Pressemeldung zufolge, die BTC-ECHO vorliegt, möchte der Krypto-Broker als Pionier im Blockchain-Sektor weiter voranschreiten. Das Bitcoin-Lightning-Netzwerk ist eine Second-Layer-Lösung auf der Bitcoin Blockchain, das Smart Contracts benutzt. Dadurch vermeiden User hohe Gebühren und können Transaktionen in Millisekunden abwickeln.

Armin Schmid, Leiter Bitcoin Suisse Pay, erklärte, dass Transaktionen durch das Lightning-Netzwerk “ein höheres Transaktionsvolumen pro Sekunde zum Preis von einem Bruchteil eines Cents” ermöglichen würden. Weiterhin beschreibt er die Technologie als eine “bahnbrechenden Innovation für Krypto-Anwendungen”. Letztendlich könne diese “eine entscheidende Rolle bei der Skalierung von Krypto-Anwendungen spielen und deren Übergang zu einer Mainstream-Anwendung” vorantreiben, so Schmid.


Bitcoin Lightning für den Mainstream

Um die blitzschnellen Zahlungen mit Bitcoin zu ermöglichen, kooperiert der Schweizer Krypto-Broker mit dem größten digitalen Zahlungsdienstleister Europas: Worldline. Durch die Partnerschaft möchte Bitcoin Suisse zum Spitzenreiter in Sachen Krypto-Zahlungsabwicklungen werden. Demnach habe Worldline als weltweit viertplatzierter Transaktionsdienstleister bereits Zugang zu rund 5,6 Milliarden Kartentransaktionen pro Jahr.

Sascha Münger, Product Manager Worldline Crypto Payments, beschreibt die neue Kooperation als “logischen Schritt in Richtung unserer gemeinsamen Vision, die Akzeptanz von Kryptowährungen leichter für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen”. Das solle jedoch nicht um jeden Preis geschehen. Der Zahlungsdienstleister möchte nämlich die Frage rund um Nachhaltigkeit nicht aus dem Blick lassen. Dazu erklärte Münger, dass Worldline das Bestreben habe, “technologische Innovationen zur Förderung von Nachhaltigkeit einzuführen”. Dieses Ziel könne durch die “Aggregation von Transaktionen vor dem Mining auf der Blockchain” umgesetzt werden, so Münger. Damit senke man zudem die Energiekosten pro Zahlungsabwicklung.


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