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Bitcoin-Kurs: Kaufen, wenn die Kanonen donnern – laut Grayscale-Report bleiben Investoren bullish

Der Bitcoin-Kurs und seine Zukunft: Das Investment-Unternehmen Grayscale hat seinen Abschlussbericht für das letzte Quartal 2018 veröffentlicht. Darin macht das Unternehmen einige Aussagen, die Langzeithodlern Mut machen dürften.

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Bitcoin-Investoren brauchen einen langen Atem. Um den aktuellen Krypto-Winter zu überstehen, braucht es viel Geduld und die Fähigkeit, nicht dem FUD zu verfallen. Doch laut einem Bericht von Grayscale, dem nach eigenen Angaben größten Asset Manager für Kryptowährungen, gibt es Grund zur Hoffnung.

Sinkender Bitcoin-Kurs nichts Neues

Dementsprechend schreibt das Unternehmen in seinem Abschlussbericht für das Jahr 2018:

Für Investoren, die schon eine Weile dabei sind, ist [der Bärenmarkt] kein neues Phänomen. BTC überstand einen 85-prozentigen Ausverkauf zwischen Dezember 2013 und Januar 2015, bevor [der Bitcoin-Kurs] wieder zu seinem alten Hoch von 1.150 US-Dollar zurückkehren konnte. Nur um dann auf über 19.000 US-Dollar im Dezember 2017 anzusteigen. Heute finden sich Investoren mitten in einer ganz ähnlichen Lage und stehen der Frage gegenüber, was sie als Nächstes tun sollen.

Das Unternehmen konnte vergangenes Jahr offenbar trotz des fallenden Bitcoin-Kurses deutliche Anstiege der Investitionen verzeichnen. So hat das Unternehmen im Jahr 2018 insgesamt 359,5 Millionen US-Dollar einnehmen können. Diese waren offenbar dreimal so hoch als im Jahr 2017, als der Bullenmarkt in vollem Gange war. Dementsprechend kann man hier Anzeichen des antizyklischen Investments sehen: Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen. Der O-Ton, den Grayscale unter den Zahlen sieht, lautet jedenfalls:

[Die Zahlen] zeigen, dass Langzeitinvestoren trotz der jüngsten Preisbewegungen bullish bleiben.

Die Rückkehr der Bitcoin-Maximalisten

Ferner gibt Grayscale an, eine „Rückkehr der Bitcoin-Maximalisten“ zu verzeichnen. Demnach sei im letzten Quartal 2018 das meiste Kapital in Bitcoin geflossen. Die führende Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, so heißt es im Bericht weiter, erhielt durch den Bitcoin Grayscale Trust 88 Prozent des gesammelten Kapitals. Außerdem sei der Wert aller gemanagten Assets in ähnlichen Prozentzahlen wie zuletzt 2015 gestiegen:

Wir sehen einen starken Zufluss relativ zu den Asset-Preisen als mögliches fundamentales Zeichen des Werts und künftiger Preisstärke.

Kurzum: Grayscale geht davon aus, dass ihre Investoren in den aktuellen Markt investieren, da sie für die kommende Zeit Potential für einen Anstieg des Bitcoin-Kurses sehen. Jene Investoren kann man übrigens offenbar unter der Kategorie „erfahren“ verbuchen.

Denn laut Bericht besteht der Großteil der Grayscale-Investoren – inzwischen 66 Prozent – aus institutionellen Investoren. Wenn die den richtigen Riecher haben, riecht der Krypto-Markt nach Bulle. Schließlich erkennt Grayscale anhand des Investorenprofils zwei klare Trends:

Erstens ist der durchschnittliche Investor zu dieser Zeit im Bärenmarkt gelassen und hat einen Langzeithorizont [z. B. in Bezug auf die Rente]. Zweitens bilden institutionelle Investoren […] strategische Positionen in Kryptowährungen über die Zeit aus und haben den Einbruch 2018 als attraktiven Einstiegspunkt gesehen.

Dann können die Bullen ja kommen.

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