Aufbruchstimmung Bitcoin Futures: Aussage des SEC-Chefs sorgt für neue ETF-Antragswelle
Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Bitcoin-Münze auf Chart-Hintergrund, umgeben von Modellfiguren

Quelle: Shutterstock

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Das Warten auf die Zulassung des ersten Bitcoin ETFs kennt kein Ende. SEC-Boss Gary Gensler deutete nun an, dass Bitcoin ETFs bessere Chancen auf Zulassung hätten, wenn sie auf Bitcoin Futures basierten. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten.

Händler und Investoren warten sehnsüchtig auf den ersten Bitcoin ETF in den USA. Während sich die entsprechenden Anträge bei der Börsenaufsicht SEC nur so stapeln, suchen die Finanzdienstleister nach Alternativen. Ausgelöst von einer Bemerkung des SEC-Vorsitzenden Gary Gensler gibt es nun einen regelrechten Boom bei auf Bitcoin Futures basierenden ETFs. Futures sind Termingeschäfte, bei denen sich die Handelspartner zum aktuellen Zeitpunkt auf einen bestimmten Deal einigen. Ein solcher ETF würde also nicht auf der größten Kryptowährung selbst basieren. 


Valkyrie Investments geht nun her und legt nach seinem Antrag auf einen Bitcoin ETF auch einen Antrag auf einen Bitcoin Futures ETF. Am Dienstag enthüllte ein überraschender Zulassungsantrag der Nasdaq diesen Plan. Der Antrag für den Valkyrie XBTO Bitcoin Futures Fund ist damit schon der zweite ETF-Vorschlag der Vermögensverwaltung, die bereits im Januar einen Antrag bei der SEC einreichte. 

Die Tatsache, dass Valkyrie mit der Nasdaq nun für seinen zweiten ETF-Antrag nun einen solchen mit Bitcoin-Futures plant, dürfte also nicht von ungefähr kommen. Überdies hat die Vermögensverwaltung mit der Nasdaq eine Partnerbörse an der Hand. Das bedeutet, dass die SEC mit der Prüfung des Produkts beginnen kann. Damit ist Valkyrie dem Tag der Entscheidung über einen Bitcoin-Futures-ETF näher als jeder andere potenzielle Emittent.


Citigroup denkt ebenfalls über Bitcoin Future ETF nach

Zu diesen Emittenten gehört auch der US-Bankengigant Citigroup. Die Citigroup arbeitet laut Medienberichten zwar noch an den notwendigen behördlichen Genehmigungen und würde sich mit dem Handel mit Bitcoin-Futures der anderen US-Großbank Goldman Sachs anschließen.

Wir ziehen derzeit Produkte wie Futures für einige unserer institutionellen Kunden in Betracht, da diese den strengen regulatorischen Rahmenbedingungen genügen müssen

, zitiert Coindesk einen Citigroup-Sprecher. Die Aussage Gary Genslers scheint nun eine wahre Flut von Anträgen auszulösen. Laut Bloomberg haben sowohl ProShares als auch Invesco ebenfalls bei der SEC Pläne für Fonds auf Basis von Futures angemeldet. 

Ich freue mich auf die Überprüfung solcher Anträge durch die Mitarbeiter, insbesondere wenn sie sich auf die an der CME gehandelten Bitcoin-Futures beschränken

, ließ Gensler vor dem Aspen Security Forum am Dienstag verlauten. Im Januar nahm die CME den ersten Platz auf der Liste der größten Bitcoin-Futures-Handelsplattformen ein. Dies gilt als Indiz für einen kontinuierlichen Anstieg der institutionellen Beteiligung. 



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