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Bitcoin aktuell Bitcoin durchbricht wichtige Kursmarke

Auch zum Wochenstart performt Bitcoin (BTC) fulminant. Wie bestellt durchbricht das digitale Gold den 200-Tage-Durchschnittswert und tritt damit in bullishes Territorium ein.

David Scheider
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Bitcoin

Beitragsbild: Shutterstock

| Alles grün bei Bitcoin und Co.

Bitcoins jüngste Kursrallye ist beachtlich. Übers Wochenende hat die Kryptowährung noch einmal kräftig zugelegt und notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei 20.831 US-Dollar – ein neues Zweimonatshoch. Mit 22 Prozent Kursgewinn binnen sieben Tagen performt das digitale Gold dergestalt, wie man es nur aus Bullenmärkten kennt. Die Frage muss also erlaubt sein: Befinden wir uns wieder im Bullenmarkt?

200 DMA: Darum ist die Kursmarke so wichtig

Der gleitende 200-Tage-Durchschnitt (200 DMA) gilt als wichtige Unterstützungs-, respektive Widerstandsmarke – je nachdem, ob der Kurs darüber oder darunter handelt. Er ergibt sich, der Name sagt es bereits, aus den gleitenden Durchschnittswerten der letzten 200 Handelstage. Das entspricht etwa einem Zeitraum von 40 Wochen.

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Nachdem Bitcoin nun monatelang unterhalb des 200 DMA gehandelt hat, durchbrach die Kryptowährung am heutigen Montag, dem 16. Januar, erstmals seit Dezember 2021 diesen Widerstand und handelt jetzt darüber.

Mit Blick auf vergangene Bullenmärkte bestätigt der Zeitraum des Durchbruchs wohl auch die Bitcoin-Cycle-Theory, nach der zyklische Auf- und Abschwünge bedingt durch das alle vier Jahre stattfindende Halving bemerkenswert planbar sind. Denn wie der On-Chain-Analysedienst Glassnode schreibt, hatte BTC im Bärenmarkt 2018/2019 fast auf den Tag genau gleich lang unter dem Widerstandsniveau des 200 DMA gehandelt.

Überdies war der damalige Durchbruch der unwiederbringliche Beginn des Bullenmarkts.

Ob sich die Lehren der Vergangenheit eins zu eins in die Gegenwart übertragen lassen, ist ungewiss. BTC-ECHO-Marktexperte Stefan Lübeck mahnt zu Vorsicht. Schließlich sei das makroökonomische Umfeld im Vergleich zum zurückliegenden Bullenmarkt grundverschieden. Während damals ein Niedrigzinsumfeld geherrscht hatte, sind die geldpolitischen Schlüsselsätze dieser Tage deutlich straffer.

Viele Makro- wie auch charttechnischen Daten weisen aktuell darauf hin, dass wir die Basis für eine anhaltende Erholung bei Bitcoin gelegt haben. Jedoch gilt es anzumerken, dass die Ausgangslage nun eine andere ist. Die Nullzinspolitik der Notenbanken gehören der Geschichte an. Ob sich die Vergleichsszenarien aus der Vergangenheit auf den momentanen Markt übertragen lassen, muss sich daher erst noch beweisen.

Stefan Lübeck, BTC-ECHO Marktexperte

Bitcoin: Miner drehen wieder auf

Die neuen Kursgewinne am Bitcoin-Markt bescheren auch den Minern ein bullishen Start ins neue Jahr. Sowohl die Hashrate und in Folge auch die Mining Difficulty kennen jüngst nur eine Richtung: gen Norden.

Bitcoin Mining Difficulty und Hashrate. Quelle: Mempool Space.

Mit 268,9 Exahashes pro Sekunde (EH/s) bildet die akkumulierte Rechenleistung der Miner zuletzt sogar ein neues Allzeithoch aus.

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