Perpetual Futures 

Antrag bei SEC: Hyperliquid will Pre-IPO-Handel in die USA bringen

Hyperliquid drängt mit Pre-IPO-Perpetuals auf den US-Markt. Parallel schlägt die SEC neue Krypto-Regeln vor. Was hinter dem Vorstoß steckt.

Johannes Dexl
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Ein stilisiertes, türkisfarbenes Coin-Logo von Hyperliquid ist vor einem einfarbigen Hintergrund zu sehen.

Beitragsbild: Shutterstock

| Hyperliquid arbeitet sich weiter in Richtung Wall Street vor

Hyperliquid will den Handel mit Pre-IPO-Produkten in die USA bringen. Das Hyperliquid Policy Center und trade[XYZ], der größte Betreiber von Perpetual-Märkten über Hyperliquids HIP-3-Infrastruktur, haben bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Vorschlag für Pre-IPO Perpetuals (IPOPs) eingereicht.

Die Idee: Anleger sollen bereits vor einem Börsengang auf die erwartete Kursentwicklung eines Unternehmens setzen können – ohne dabei Aktien, Stimmrechte oder Ansprüche gegenüber dem Emittenten zu erhalten. Die Kontrakte werden bar abgerechnet und sollen nur in einem begrenzten Zeitraum rund um das Listing handelbar sein.

Hyperliquid fordert klare Regeln

HPC und trade[XYZ] schlagen der SEC fünf Leitplanken vor: eine klare regulatorische Einstufung, speziell auf Derivate zugeschnittene Offenlegungspflichten, Regeln für zulässige Listings, Schutzmechanismen gegen Marktmanipulation sowie einen schrittweisen Zugang auch für Privatanleger.

Als Argument führen die Antragsteller bisherige Märkte auf Cerebras, Quantinuum, SpaceX, SK Hynix und CXMT an. Ihren Daten zufolge lagen die IPO-Preise unmittelbar vor dem Börsenstart vergleichsweise nah an den späteren Eröffnungskursen. Bei den vier untersuchten US-Listings signalisierte der Markt zudem eine deutliche Unterbewertung des jeweiligen IPO-Preises.

SEC stellt Krypto-Regeln neu auf

Brisant ist das Timing. Am selben Tag stellte die SEC mit “Regulation Crypto Assets” einen neuen Regelvorschlag vor. Dieser sieht maßgeschneiderte Ausnahmen für bestimmte Krypto-Angebote vor – unter anderem für Emissionen bis fünf Millionen US-Dollar innerhalb von vier Jahren sowie bis 75 Millionen US-Dollar innerhalb von zwölf Monaten.

Beide Initiativen sind rechtlich voneinander getrennt, passen aber in dieselbe Entwicklung: Die SEC arbeitet an spezifischeren Regeln für neue digitale Finanzprodukte. Für Hyperliquid könnte dieses regulatorische Umfeld langfristig die Tür öffnen, bislang für US-Anleger gesperrte Pre-IPO-Perpetuals in einen regulierten Rahmen zu überführen. Wie groß das Potenzial solcher Produkte ist, zeigt auch der Boom bei Krypto-Perpetuals.

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