Londoner Polizei untersucht OneCoin Plattform

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Police officers

Quelle: © Ronald Hudson - Fotolia.com

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Die Londoner Polizei untersuchte ein Projekt digitaler Währung, das unter anderem als Betrug bezeichnet worden sei.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

OneCoin wurde als Investmentplattform auf Basis digitaler Währungen vermarktet. Diese Woche brachte die UK Financial Contact Authority eine Warnung an Konsumenten heraus. Die Behörde ist eine von mehreren Finanzbehörden des Landes, welche auch an den Lizenzierungsprozess gültiger Bitcoin und Blockchain Service Provider beteiligt ist.

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OneCoin wurde als digitale Währung mit Ähnlichkeiten zu Bitcoin vermarktet, wobei die Hauptunterschiede in der starken Promotion liegen. Fokus lag auf dem Verkauf von Investmentpaketen und auf einer zentralisierten Plattform für Handel, Lagerung und Transaktions-Logs. Kritiker sind soweit gegangen, und haben OneCoin die Bezeichnung als Währung abgesprochen.

Behörde rät zu Kontakt mit der Polizei

In einem Statement hat das UK Financial Contact Authority Konsumenten nahegelegt, die glauben Opfer dieses Projekt geworden zu sein, sich an die Londoner Polizeiabteilung für Betrug zu wenden.

Die Agentur sagte:

“Dieses Unternehmen wurde nicht durch uns autorisiert und wir glauben nicht, dass dieses Unternehmen Aktivitäten ausführt die unserer Autorisierung erfordern. Dennoch haben wir Bedenken welche potentiellen Risiken dieses Unternehmen britischen Endverbrauchern gegenüberstellt.“

Dies ist tatsächlich nicht das erste Mal das OneCoin den Zorn der Behörden auf sich zieht.

Im Juli haben belgischen Behörden ein Verbraucher davor gewarnt in OneCoin zu investieren. In der Warnung sei zu lesen, dass „falsche und irreführende“ Information durch die Unterstützer verbreitet würde.

Zwar ist dies nicht bestätigt, so sollen unter anderem aber auch bereits Finanzbehörden aus Deutschland und Bangladesch diesen Vorfall weiter untersuchen.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Stan Higgins via coindesk

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