Blockchain-Anbindung Lightning Labs erhält 10 Millionen US-Dollar und präsentiert Lightning Loops

Stefan Schäfges

von Stefan Schäfges

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Stefan Schäfges

Stefan Schaefges ist studierter Wirtschaftsingenieur und Unternehmer. Als Berater, Trainer und Speaker berät er Unternehmen bei den Themen Digitalisierung, Robotics, Marketing und Mindset. Im Bereich Blockchain-Technologie befasst er sich insbesondere mit den Anwendungsmöglichkeiten im Businessbereich.

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Lightning Labs erhält in einer Serie-A-Finanzierungsrunde 10 Millionen US-Dollar und möchte damit die weitere Adaption des Lightning-Netzwerks vorantreiben. Zudem kündigt die Mitgründerin Elizabeth Stark mit Lightning Loop das erste kostenpflichtige Produkt der Firma an.

Das Start-up Lightning Labs erhält in einer von Craft Ventures geleiteten Serie-A-Finanzierungsrunde 10 Millionen US-Dollar. Das in San Francisco ansässige Software-Unternehmen hat zudem mit Lightning Loop ein neues Produkt vorgestellt.

Die Lösung des Skalierungsproblems von Bitcoin?

Lightning Labs findet seinen Ursprung im Jahr 2016. Der größte Wurf in der noch jungen Firmengeschichte ist die Entwicklung des Lightning-Netzwerks. Dieses versucht die Skalierungsprobleme der Bitcoin Blockchain zu lösen, indem beliebig große Mengen an Transaktionen mit beliebiger Größe dezentral verarbeitet werden können. Hierfür nutzt das Lightning-Netzwerk Zahlungskanäle (Payment Channels), die wie ein Tunnel zwischen zwei Parteien fungieren. Die Zahlungen innerhalb des Tunnels werden hierbei nicht auf der Blockchain erfasst, sodass das Volumen der Transaktionen nicht an die Limitierung der Blockchain gebunden ist. Weitere Informationen zum Lightning-Netzwerk findet ihr in unserer BTC-Academy.

Lightning-Netzwerk als Brücke zum Finanzsektor

In der aktuellen Pressemitteilung spricht CEO und Mitgründerin von Lightning Labs, Elizabeth Stark, über die Verwendung der 10 Millionen US-Dollar:

Wir haben eine 10 Millionen US-Dollar-Serie-A abgeschlossen, um unsere Lightning-Zahlungstechnologie weiterzuentwickeln und das Entwickler-Ökosystem zu skalieren. Unser Ziel ist es, Millionen von Menschen mit Bitcoin-Soforttransaktionen zu versorgen.


Zudem kündigt Stark mit der Beta-Version von Lightning Loop das erste kostenpflichtige Produkt der Firma an:

Loop hilft Start-ups, Node-Betreibern und Endbenutzern, effizienter auf Lightning zu senden und zu empfangen. Mit Loop können Benutzer, Gelder zwischen der Bitcoin Blockchain und dem Lightning-Netzwerk kostenlos bewegen.

Bereits im März vergangenen Jahres hatte Lightning Labs die Veröffentlichung der ersten Version von Loop auf ihrem Blog angekündigt. Bei der ersten Version lag der Fokus allerdings noch auf dem Empfangen von Geldern.

Laut Elizabeth Stark nutzen einige Firmen bereits die Beta-Version von Loop.

Seit der ersten Beta-Version haben wir ein explosionsartiges Wachstum bei Start-ups und Unternehmen gesehen, die Lightning integrieren.

Dies vergrößert die Adaption des Lightning-Netzwerks und führt zudem zu immer neuen Anwendungsfällen.

Elizabeth Stark sieht Lightning als eine Plattform, die die Infrastruktur für Finanztransaktionen bildet und versteht Lightning dahingehend als Brückentechnologie im Finanzsektor.

Jack Dorseys Projekt Square Crypto arbeitet derzeit an einem Entwickler-Toolkit. Damit sollen es folglich Entwickler künftig leichter haben, das Lightning-Netzwerk in ihre Programme zu integrieren.


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