Ein vermeintlicher Riesen-Schritt in Sachen Adaption: Man kann nun angeblich bei Burger King mit Bitcoin bezahlen. Ein Kommentar zu den Tücken des Krypto-Journalismus
Ein vermeintlicher Riesen-Schritt in Sachen Adaption: Man kann nun angeblich bei Burger King mit Bitcoin bezahlen. Ein Kommentar zu den Tücken des Krypto-Journalismus
Mit dem Einzug von Konzernen in die Krypto-Wirtschaft ändert sich auch das politische Umfeld. Während die Start-up-Szene zu fragmentiert und mit sich selbst beschäftigt ist, haben Konzerne eine klare politische Agenda, die sie mit Lobbyisten effektiv an die Politik adressieren. Was der Automobilverband mit Blockchain-Lobbyismus zu tun hat, woran es aktuell noch bei den Krypto-Verbänden mangelt und warum Start-ups Gefahr laufen, von den Konzerninteressen ausgebootet zu werden.
Bitcoins Verbreitung ist von unterschiedlichen Erzählweisen geprägt. Aus „Magic Internet Money“ wurde schnell digitales Gold und dieser Tage gilt die Kryptowährung Nr. 1 gemeinhin als Notnagel gegen einen drohenden Währungskrieg, dem ein Handelskonflikt zwischen den USA und China zugrunde liegt. Was auch immer die Welt in Atem hält, es gibt irgendwo einen Bitcoiner, der lautstark die Haltung vertritt „Bitcoin fixes this!“ (Bitcoin löst das Problem).
Am 5. August bewegte sich der Bitcoin-Kurs stetig auf die 12.000-US-Dollar-Marke zu. Der Blick in die Community verrät: Die Stimmung unter Anlegern ist gut. Doch haben wir es hier mit einem nachhaltigen Anstieg zu tun?
Das Liquid Network aus dem Hause Blockstream hat einen weiteren Meilenstein erreicht. Nach der Derivatisierung von Bitcoin zu L-BTC folgte nun auch die von Tether (USDT) zu L-USDT. Seit gestern, dem 29. Juli, ist der L-USDT auch auf Bitfinex gelistet. Ein roter Faden von 2009 bis 2019.
Wir hatten diese Woche bereits über die Unternehmen Fundament Group und StartMark berichtet. Beide Unternehmen haben es geschafft, einen öffentlich zugänglichen Security Token Offering (STO) von der deutschen Finanzaufsicht bewilligt zu bekommen. Warum es nach dem ersten deutschen STO von Bitbond so lange gedauert hat und warum gerade traditionelle Assets wie Immobilien eine wichtige Funktion in der Krypto-Adaption erfüllen.
Steigt der Bitcoin-Kurs etwas an, kann man sich vor bullishen Prognosen kaum retten. 34.000 Euro in zwei Monaten? 16.000 US-Dollar innerhalb der nächsten Wochen? Neues Jahreshoch? Neues Allzeithoch? Ein Blick in die Bitcoin-Kurs-Kristallkugel.
Bitcoin-Maximalismus ist die Lehre von der „einen wahren Kryptowährung“. Häufig als ignorant verschrien, stehen die Maximalisten für ihre Überzeugung ein, dass – wenn überhaupt – BTC eine Chance hat, sich als Währungsalternative zum inflationsgetriebenen Fiat-Geldsystem zu etablieren. Was ist dran an den Thesen von Jimmy Song, Pierre Rochard, Michael Goldstein, Saifedean Ammous & Co.?
In dieser Woche stand der Krypto-Markt ganz unter amerikanischer Flagge. Donald Trump tweetete sein Unbehagen über Bitcoin und Libra. Kurzerhand zog auch das US-Finanzministerium nach und bezeichnete Bitcoin als Gefahr für die nationale Sicherheit. Wenn auch weniger über Bitcoin, so doch über Facebooks Libra, verlor auch der US-Senat in einer Anhörung kein gutes Haar. Kurzum: Dank Zuckerberg schaffen es Kryptowährungen nun ganz nach oben auf die politische Agenda. Über die Vor- und Nachteile, wenn man ins Visier der größten Volkswirtschaft der Welt rückt.
Das US-Finanzministerium sieht Bitcoin, Libra und andere Kryptowährungen als eine Frage der nationalen Sicherheit an. Doch was ist mit dem US-Dollar? Die Lage am Mittwoch.
Es gibt wohl kaum einen DAX-Konzern, dessen Ausblick noch schlechter ist als der von der Deutschen Bank. Das einst stolze Bankhaus hat diesen Montag eine Entlassungswelle von über 18.000 Mitarbeitern, die bis 2022 die Bank verlassen sollen, in Gang gesetzt. Eine längst überfällige Notbremse. Dass sich der Global Player verzockt hat und jetzt alles in Frage stellen muss, scheint auch ganz oben in den Frankfurter Zwillingstürmen angekommen zu sein. Was die Deutsche Bank anderen Banken voraus hat, warum es heißt „jetzt oder nie“ und welche Impulse Technologien wie Blockchain und künstliche Intelligenz liefern können.
Donald J. Trump hat es getan. Der Präsident der Vereinigten Staaten hat sich über seinen bevorzugten Mitteilungskanal über Bitcoin geäußert. Sein Urteil fällt ähnlich aus wie über die geplante Kryptowährung vom Zuckerberg-Unternehmen Facebook.
Blockchain und Künstliche Intelligenz sind zwei der am häufigsten gehörten Buzz-Words unserer Zeit. Doch es gibt gute Gründe, beide Begriffe in einen Atemzug zu nennen - sowohl von der technischen als auch von der ideologischen Seite. Ein paar Gedanken nach der Distribute 2019.
Das Narrativ ist so alt wie Bitcoin selbst: Kryptowährungen können insbesondere dort den Menschen helfen, wo kein ausreichender Zugang zu fairen und verlässlichen Finanzdienstleistungen geboten wird. Rund 1,7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten fallen unter die Kategorie der so gennanten „unbanked“. Genau diese 1,7 Milliarden Menschen, für die sich die Bankenwelt bislang zu schade war, möchten nun Facebook und Ripple in die Finanzdienstleistungswelt integrieren. Warum das Menscheitsprojekt „Banking the Unbanked“ in den nächsten fünf Jahren eine neue Dimension annimmt und Facebook die Nase vorne hat.
Der Bitcoin-Kurs knackte jüngst sein Jahreshoch. Sind wir also schon längst im Bullenmarkt? Ein Blick auf die Charts mahnt zur Vorsicht.
In diesem Gastartikel erläutern Prof. Dr. Philipp Sandner, Leiter des Blockchain Center an der Frankfurt School of Finance & Management, sowie seine wissenschaftlichen Mitarbeiter Jonas Groß und Felix Bekemeier, welche Marktkapitalisierung von dem Facebook-Coin Libra erreicht werden kann. Warum Libra höher bewertet sein kann als Bitcoin und welche Rolle hierbei Staatsanleihen spielen.
Italien befindet sich mit der EU in einem Defizitstreit. Das Land weigert sich, den Haushaltsplan für 2020 gemäß den EU-Vorgaben anzupassen. Stattdessen wird über die Ausgabe einer neuen auf Anleihen basierenden Währung nachgedacht. Ein Himmelfahrtskommando, das man als Angriff auf den Euro bzw. das Eurosystem werten kann. Warum das Unterfangen den Euro in ernste Schwierigkeiten bringen und warum Bitcoin als Profiteur solcher Konflikte an Fahrt gewinnen kann.
Der Schleier um die Kryptowährung aus dem Hause Facebook ist gelüftet: „Libra“ – so der Name der Kryptowährung, an der sich zahlreiche Großunternehmen beteiligen – will als globale „Währung für alle“ antreten. Dabei steht und fällt der Erfolg von Libra mit der Größe des Netzwerks – eine der wenigen Gemeinsamkeiten, die Libra mit richtigen Kryptowährungen verbindet.