Die Lage am Mittwoch: Bitcoin – eine Währung wird erwachsen

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Bitcoin wird erwachsen. In einer Industrie, die immer wieder von Unsicherheiten geplagt wird, ist Stabilität eine Seltenheit. Ob es die unklare Lage von Tether ist, die seltsamen Bewegungen von Bitfinex oder die nach wie vor ungeklärte rechtliche Lage: Man kann sich auf wenig verlassen. Und doch sticht eine hervor, die Mutter aller Kryptowährungen. Die Lage am Mittwoch.

Bitcoin wird erwachsen? Bereits mit knapp zehn Jahren? Das mag in Anbetracht der nach wie vor ungeklärten rechtlichen Lage übertrieben klingen. Und dennoch: Es spricht einiges dafür.


Allen voran natürlich eine Studie, die genau das sagt: Der Bitcoin-Markt reift. Das könne man nicht nur an der sinkenden Volatilität ablesen. Vor allem – und das betonen die Herausgeber der Studie – sei es die kurzzeitig starke Euphorie, die vor gut einem Jahr ausbrach und ebenso schnell wieder abebbte. Der Kurs schoss in die Höhe, nur um kurz danach wieder in sich zusammenzufallen. Eindeutige Zeichen für Reife, so die Wissenschaftler aus Krakau. Die Schlussfolgerung: Wenn das so weiter geht, kann es das Bitcoin-Universum bald mit den „Großen“ aufnehmen und sich direkt einreihen.

Die Community schläft nicht

So stabil die Lage am Mittwoch (zumindest bei Bitcoin) aber auch sein mag: Das heißt nicht, dass die Community schläft. Im Gegenteil: Dank einem neuen Client von Bitmex hat die Bitcoin-Gemeinschaft nun die Möglichkeit, an weiteren Entwicklungen für die Kryptowährung zu feilen. Kein Wunder also, dass die Bullen sich wieder einmal einig sind: Der Boden ist erreicht, der nächste Run kommt spätestens im Jahr 2019. Wenn es etwas schneller geht, lohnt sich dann auch noch die Auktion der US-Marshalls, bei der sie 660 BTC anbieten.

Vielleicht sollten sie damit aber auch tatsächlich bis Ende Dezember warten. Dann kommen nämlich die Bitcoin Futures von Bakkt. Mit ihren physisch hinterlegten Terminkontrakten locken sie im besten Fall eine Reihe von Investoren an, die sich lieber in bekannten Gefilden tummeln, als sich mit dieser „neuen“ Technologie auseinanderzusetzen. Klappt das alles so, wie man es sich bisweilen ausmalt, könnte es dann mit der Stabilität dann auch wieder schnell vorbei sein. Doch seien wir ehrlich: Das ist dann auch egal. Hauptsache sie kommen, die Bullen.

Stabilität nicht überall vorhanden

Doch so stabil die Kryptowährung Nummer Eins auch sein mag: sein Umfeld ist es nicht unbedingt. Da ist nach wie vor die Causa Tether – der angebliche Stable Coin ist so instabil, dass es sich inzwischen scheinbar lohnt, Arbitrage zu betreiben. Auch steht nach wie vor die Frage im Raum, wie eng denn Bitfinex – eine der größten Exchanges überhaupt – und Tether verbandelt sind. Immerhin teilen sie sich eine Bank und darüber hinaus auch fragwürdige Gründungsmitglieder.

Und die Altcoins?

Hier hat die Ethereum Foundation die Finanzspritze ausgepackt. Ganze drei Millionen US-Dollar sollen künftig in die Erforschung der Kryptowährung auf dem zweiten Platz gesteckt werden. Es bestätigt sich: Die Blockchain-Industrie wächst.

Und der Bitcoin-Kurs?

Wie gesagt: stabil. In den letzten sieben Tagen verlor die Kryptowährung weniger als zwei Prozent. Auch im monatlichen Rückblick liegt der Verlust im Kurs lediglich bei drei Prozent. Damit ist der Bitcoin-Kurs aktuell bei 6.480 US-Dollar.

Übrigens: In unserem neuen Podcast geht es diese Woche um IOTA und digitale Identität. Reinhören lohnt sich!

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