Vorurteile und Stigmata Der zweifelhafte Ruf von Bitcoin als Schattenwährung

Reiner Schmidt

von Reiner Schmidt

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Reiner Schmidt

Heute Rentner, Künstler, Hobby-Astrologe möchte als gelernter Bankkaufmann, Alt-Hippie, Globetrotter und langjähriger Qualitätsmanager einen ganz anderen, ungewohnten Blick auf Krypto, Blockchain und die neue Zeit werfen.

Bitcoin im Schatten

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Die Schwarzmärkte sind Jahrtausende älter als Bitcoin. Dennoch wird die Kryptowährung ihren Ruf als Währung für illegale Machenschaften im Dark Net nicht los.

Ein Gastbeitrag von Reiner Schmidt: Heute Rentner, Künstler und Hobby-Astrologe möchte der gelernte Bankkaufmann, Alt-Hippie, Globetrotter und langjährige Qualitätsmanager einen ganz anderen, ungewohnten Blick auf Krypto, Blockchain und die neue Zeit werfen.


Wie jede Innovation, die auf dem Planeten erschaffen wurde, hat auch Bitcoin Kritiker angezogen. Ein Teil dieser Kritik konzentriert sich auf die Idee, dass die Währung es gesetzlosen Menschen leicht macht, illegale Waren im sogenannten „Dark Net“ zu kaufen. Einige Leute behaupten sogar, dass Bitcoin ursprünglich geschaffen wurde, um illegale Aktivitäten wie Drogengeschäfte, Geldwäsche, Waffenhandel und sogar Attentate zu erleichtern.

Bitcoin kann diese Probleme natürlich nicht lösen. Tatsächlich finden nach wie vor solche “dunklen” Transaktionen mit Bitcoin statt. Doch früher wie auch heute werden diese kriminellen Geschäfte hauptsächlich mit US-Dollar und anderen Fiat-Währungen getätigt und niemand käme auf die Idee zu behaupten, dass Währungen für diese Zwecke erfunden wurden.

Mit anderen Worten: Es ist sehr wahrscheinlich, dass einige Leute BTC für ernsthaft zweifelhafte Zwecke verwenden. Das bedeutet jedoch nicht, dass Bitcoin von Natur aus böse ist.

Dennoch gibt es Web-Seiten, die höchst illegale Produkte anbieten, wie die „Silk Road“, im Jahr 2010 von Ross Ulbricht entwickelt. Zweifellos haben Drogendealer und andere Kriminelle in ihren Anfängen Bitcoin verwendet, um Transaktionen im „Dark Net“ über verschlüsselte Netzwerke durchzuführen. Besucht man „Silk Road“, um Nachforschungen anzustellen, fühlt es sich definitiv dunkel und beängstigend an.

Im Jahr 2015 wurde Ulbricht angeklagt und unter anderem wegen Drogenhandel und Geldwäsche zu zweimal lebenslänglicher Haftstrafe verurteilt. Ist diese Verurteilung jedoch eine Anklage gegen Bitcoin oder gegen Ulbricht? Die Schwarzmärkte sind Jahrtausende älter als Bitcoin. Der illegale Handel ist eine der größten Volkswirtschaften der Welt und existiert seit den Anfängen der menschlichen Zivilisation.

Bitcoin und sein schlechtes Image

Die illegale Aktivität beweist in gewisser Weise, dass Bitcoin zumindest zu dieser Zeit eine wirklich effektive Methode war, um Transaktionen durchzuführen, ohne dass jemand über die Schulter schauen konnte. So mag es eine Zeit lang einfacher gewesen sein, mit Bitcoin illegalen Handel zu betreiben, aber Privacy Coins wie Monero haben der größten Kryptowährung längst den Rang beim illegalen Dark-Net-Handel abgelaufen.

Drogen, Waffen, gefälschte Waren, Luxusgüter, Arzneimittel, Zigaretten, Kunst, Autoteile usw. sind Märkte mit einem Wert von mindestens einer Billion US-Dollar pro Jahr. Dies existierte lange vor der Schaffung von BTC und trägt zur geopolitischen Instabilität der ganzen Welt bei. Bitcoin mag vielleicht anfänglich den Online-Schwarzmarkt durch verschleierte Transaktionspfade in Teilen begünstigt haben. Wollte man der Währung aber das Stigma “illegal” aufdrücken, müsste man dies folgerecht ebenso beim US-Dollar oder Euro machen. Dass dies eine absurde Schlussfolgerung ist, liegt auf der Hand. Und so bekommt auch Bitcoin bei steigender Adaption und Akzeptanz ein immer besser werdendes Image.

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