Chinesische Zentralbank: Bitcoin ist keine Währung

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Quelle: The People's Bank of China. It is the central bank of the People's Republic of China. At end-June, currency in circulation was 5.86 trillion yuan via Shutterstock.com

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China hatte schon immer einen strengen Blick auf digitale Währungen, die mit ihrer Anonymität und dezentralisierten Natur im direkten Kontrast zum autokratischen Staat stehen. Als sich der Bitcoin-Kurs der 3.000 US-Dollar Marke (im Juni) pro Coin näherte, wurde die digitale Währung in der Volksrepublik als “virtuelles Gut” eingestuft.
Songcheng begründet seine Aussage über die Einstufung von Bitcoin als Anlagegut damit, dass die digitale Währung endlich ist und das Limit von maximal 21 Millionen Coins vermutlich im Jahr 2140 erreicht sein wird. Er glaubt Bitcoin wird es daher nicht einfach haben den gegenwärtigen, wirtschaftlichen Ansprüchen als Währung gerecht zu werden.
Erst kürzlich wurde bekannt, das die chinesische Zentralbank bereits an einer eigenen digitalen Währung arbeitet.
BTC-ECHO

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Sven Wagenknecht

Sheng Songcheng, Berater der Peoples Bank of China (PBOC) traf am vergangenen Donnerstag in einem Interview mit dem chinesischen Finanzmagazin Yicai eine etwas schwammige Aussage über die Einordnung von Bitcoin:

“Bitcoin besitzt aufgrund der Tatsache, dass er aus einer Code-Zeichenfolge besteht, die aus einem komplexen Algorithmus generiert wird, nicht die nötigen Eigenschaften einer Währung. Ich bin aber der Meinung, dass digitale Währungen einen technischen Wert besitzen und als eine Art Anlageklasse einzuordnen sind.”

Songcheng zufolge zeichnen Bitcoin diverse Charakteristika aus. Somit wurde die digitale Währung mit Gold und ähnlichen Anlageklassen verglichen, die über die Zeit hinweg an Wert gewinnen, aber auch bereits bei diversen Händlern als Zahlungsmittel integriert wurden.

China hatte schon immer einen strengen Blick auf digitale Währungen, die mit ihrer Anonymität und dezentralisierten Natur im direkten Kontrast zum autokratischen Staat stehen. Als sich der Bitcoin-Kurs der 3.000 US-Dollar Marke (im Juni) pro Coin näherte, wurde die digitale Währung in der Volksrepublik als “virtuelles Gut” eingestuft.


Songcheng begründet seine Aussage über die Einstufung von Bitcoin als Anlagegut damit, dass die digitale Währung endlich ist und das Limit von maximal 21 Millionen Coins vermutlich im Jahr 2140 erreicht sein wird. Er glaubt Bitcoin wird es daher nicht einfach haben den gegenwärtigen, wirtschaftlichen Ansprüchen als Währung gerecht zu werden.

Erst kürzlich wurde bekannt, das die chinesische Zentralbank bereits an einer eigenen digitalen Währung arbeitet.

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