Happy Birthday BTC Bitcoin wird 12 Jahre: Kuriose Videogrüße aus Hollywood

von Dana Hajek

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Dana Hajek

Dana absolviert ihr Masterstudium in Journalismus, Medien und Globalisierung an der City University in London. Sie ist überzeugt, dass Blockchains ein gewaltiges Nutzungs- und Transformationspotenzial aufweisen und in nur wenigen Jahren die Welt auf den Kopf stellen werden.

Quelle: U.today

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Heute feiert Bitcoin seinen 12ten Geburtstag. Anlässlich des feierlichen Tages gratulieren neun US-amerikanische Prominente, darunter Charlie Sheen, Soulja Boy und David Hasselhoff, der bekanntesten Kryptowährung zum Geburtstag. Der berühmteste Rettungsschwimmer der Welt erklimmt nun ganz neue Ufer und gibt sich als selbsternannter Bitcoin-Schöpfer zu erkennen.

Heute vor 12 Jahren war die Geburtsstunde der wohl bekanntesten Kryptowährung der Welt: Bitcoin. Am 31. Oktober 2008 erblickte das digitale Gold das Tageslicht der Welt. Das scheint nicht nur die Krypto-Community zu erfreuen. Neun Hollywood-Prominente, die über die Video-Sharing-Plattform Cameo gesponsort wurden, gratulieren Bitcoin per Video-Botschaft zum zwölften Jahrestag der Veröffentlichung des Whitepapers. Unter den Prominenten sind unter anderem Schauspieler Charlie Sheen, Radiomoderator Charlemagne Tha God, RZA vom Wu-Tang-Clan, Tierrechtsaktivistin Carole Baskin und David Hasselhoff. Letzterer, der mit seinen Gesangkünsten die Berliner Mauer zu Fall gebracht hat und zuletzt immer wieder wegen seiner alkoholbedingten Eskapaden in den Schlagzeilen stand, gibt sich zudem als Bitcoin-Erfinder zu erkennen.

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Bezahlt wurden die Videos von der Krypto-Sicherheitsfirma Halborn, die Kunden wie Coinbase, IBM und AVA Labs betreut. Rob Behnke, Halborns Mitgründer, erklärt, dass die „Cybersicherheit eine etwas trockene Branche sein kann, die sich selbst zu ernst nimmt”. Dabei spielen seine Mitarbeiter in Bands und albern herum, wenn sie nicht gerade einen Hackathon gewinnen oder ihre Kunden betreuen. Warum zum Geburtstag von Bitcoin also nicht einfach mal eine Gruppe von Prominenten gratulieren lassen? (Die Botschaft eines Prominenten kostet zwischen 50 und 2.500 US-Dollar).

Hat „Da Hoff” Bitcoin erfunden?

Die Videos zeigen Stars und Sternchen, darunter Musiker und Komiker aus Hollywood, die sich zugegebenermaßen nicht besonders gut mit der digitalen Währung auskennen. Während der US-amerikanische Radiomoderator Charlamagne Tha God fragt, ob die Bilder, die er bei Google unter „Satoshi Nakamoto” findet, tatsächlich den Bitcoin-Schöpfer darstellen, gab auch Two-and-a-Half-Men-Schauspieler Charlie Sheen zu, „nicht besonders viel über Bitcoin zu wissen”. Nichtsdestotrotz lobte er Satoshi Nakamoto für seine Innovation und die Chance, in BTC investieren zu können. Allen voran liefert David Hasselhoff eine filmreife Showeinlage, indem er sich – zurückgelehnt vor seinem Swimmingpool räkelnd – als selbsternannter Erfinder Satoshi Nakamoto zu erkennen gibt.

Ich würde der Welt gerne etwas sagen […] Bitcoin wurde nicht von Satoshi Nakamoto erfunden. Bitcoin begann mit ‘Da Hoff’. Ich, David Hasselhoff, habe Bitcoin erfunden, und ich werde das, was ich über Bitcoin weiß, geheim halten,

behauptet der Schauspieler. Um die wahre Identität Satoshis ranken sich viele Legenden und Mysterien. Daher kann wohl selbst ein David Haselhoff von sich behaupten, die Internetwährung erfunden zu haben. Seine kühne Aussage trifft selbstverständlich auf erhebliche Skepsis.

Bitcoin im Rückblick

Klar ist jedenfalls, an dem heutigen Tag vor 12 Jahren stellte eine Person oder Gruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto auf der Website Bitcoin.org das von ihnen entwickelte Whitepaper „Bitcoin: A Peer-to-Peer- Electronic Cash System” vor. Im Whitepaper beschreibt Nakamoto die Funktionsweise einer dezentralen und dennoch sicheren digitalen Währung. Das achtseitige Whitepaper findet ihr hier im PDF-Format.

Bis Satoshi Nakamoto den ersten Genesis-Block der Bitcoin Blockchain schuf hat es allerdings noch bis Januar 2009 gedauert. Damit hob er die Kryptowährung Bitcoin aus der Taufe. Gleichzeitig veröffentlichte Nakamoto die Software der Krypto-Leitwährung als Open Source Code. Damals erschien Bitcoin 0.1 und die ersten der maximal 21 Millionen möglichen BTC wurden „geschürft”.

Die erste Transaktion, bei der BTC gegen ein reales Gut getauscht wurde, fand am 22. Mai 2010 statt. Ein Tag, der seitdem als Bitcoin Pizza Day gefeiert wird. An diesem Tag erklärte sich ein Verkäufer bereit, zwei Pizzen gegen 10.000 BTC zu tauschen. Gemessen am heutigen BTC-Wert kosteten die beiden Pizzen damit 113 Millionen Euro.

Wu-Tang-Clan erwartet Bitcoin-Revolution

Abschließend sagt der Produzent und Rapper des Wu-Tang-Clans, RZA, in der Aufnahme, er wisse, dass die beliebte Kryptowährung von dem anonymen Satoshi Nakamoto geschaffen wurde, der sein „Thang” macht. Und dazu möchte er gerne folgendes hinzufügen:

Wenn du es nicht weißt, solltest du es besser wissen: Am Ende des Tages können Wissenschaftler etwas erschaffen, aber der Wert von allem ist das, was wir darauf legen. Die Bitcoin-Revolution hat begonnen.

In diesem Sinne, alles Gute zum 12. Geburtstag, Bitcoin!

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