Investment Bitcoin-Markt bekommt 280 Millionen US-Dollar schweren Hedgefonds

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Die Bitcoin-Börse BitFinex hat einen 280 Millionen US-Dollar schweren Krypto-Hedgefonds namens Fulgur Alpha in ihr Angebot aufgenommen. Er richtet sich ausschließlich an institutionelle Investoren.

Während Bitcoin und der Krypto-Markt weiterhin auf der Reise Richtung Süden sind, hat die Bitcoin-Börse BitFinex einen Hedgefonds lanciert.

BitFinex begrüßt neuen Hedgefonds

Dabei handelt es sich um den ersten Krypto-Hedgefonds der Börse. Der Fonds selbst soll nur für institutionelle Investoren zugänglich sein, wie das Unternehmen über eine offizielle Mitteilung am 16. März verlauten lässt. Der neue Krypto-Hedgefonds mit dem Namen Fulgur Alpha wird von den Bahamas aus gemanagt. Mit der Integration von Fulgur Alpha beansprucht BitFinex, institutionellen Investoren die größte Liquidität im Krypto-Space zu bieten. Wie das Unternehmen weiter betont, habe es während des kürzlichen Crashs bei Bitcoin ein Handelsvolumen von über 2 Milliarden US-Dollar verzeichnet.

Es ist wirklich eine Seltenheit, dass ein Fonds dieser Größe sich dazu bereit erklärt, an einem einzigen Ort gehandelt zu werden. Das Onboarding von Fulgur Alpha zementiert die Position von Bitfinex als Anlaufstelle für große Krypto-Fonds, Market Maker und Arbitrage-Möglichkeiten,

feiert BitFinex CTO Paolo Ardoino die jüngste Errungenschaft.

Zweifel an Integrität der Bitcoin-Börse

Die Bitcoin-Börse BitFinex hatte in der Vergangenheit immer wieder mit Vorwürfen zu kämpfen, die das Image des Unternehmens wesentlich in Mitleidenschaft gezogen hatten. So berichten zwei US-Forscher in einer Studie, dass BitFinex gemeinsam mit Tether Limited den Bitcoin-Kurs in der Vergangenheit manipuliert haben soll.

Durch den unkontrollierten Druck des Stable Coin Tether (USDT) sollen sie unter anderem Kaufangebote gestellt haben. Dadurch trieben die Unternehmen den Bitcoin-Kurs mutmaßlich künstlich in die Höhe. Diese Vorwürfe konnten die Unternehmen bis heute nicht ausräumen. Ferner kam im vergangenen Jahr die Nachricht auf, dass bei Tether und BitFinex insgesamt 800 Millionen US-Dollar an Kundengeldern veruntreut worden sein sollen.

In den vergangenen Tagen ist das Tether-Handelsvolumen indes stark angeschwollen. Während der Krypto-Markt mit starken Abverkäufen im Zuge der Coronavirus-Panik kämpfte, nutzten viele Trader den Stable Coin, um ihre Krypto-Positionen zugunsten von Cash-Positionen aufzulösen. Hier konnte man eine Ankündigung des Crashs erkennen.


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