Die britische Medienpersönlichkeit Katie Price soll ihre achtmonatige Ehe mit Lee Andrews beendet haben, nachdem Zweifel an dessen angeblichem Krypto-Vermögen aufgekommen waren. Wie die britische Zeitung “The Sun” unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, hatte Andrews gegenüber Price angegeben, Kryptowährungen im Wert von rund 50 Millionen US-Dollar zu besitzen – und ihr einen Teil des Vermögens versprochen.
Um ihr Zugriff auf die Bestände zu geben, soll Andrews Price die Recovery Phrase einer Wallet überlassen haben. Price habe die Wallet anschließend von einem Finanzexperten prüfen lassen, der laut “The Sun” zu einem deutlich anderen Ergebnis kam: Die überprüfte Wallet wies demnach einen Bestand von lediglich 2,22 Pfund auf. Price soll daraufhin einen Scheidungsanwalt in London konsultiert haben.
Was sich aus der Wallet ablesen lässt
Der geringe Kontostand belegt allerdings nicht, dass über die Wallet nie größere Summen verwaltet wurden. Eine Abfrage zeigt lediglich den Bestand zum jeweiligen Zeitpunkt; frühere Einzahlungen und Transfers lassen sich erst über die Transaktionshistorie der entsprechenden Blockchain-Adresse nachvollziehen.
Auch die Recovery Phrase selbst spielt dabei eine wichtige Rolle: Die üblicherweise aus zwölf oder 24 Wörtern bestehende Wortfolge ermöglicht den Zugriff auf die Private Keys einer Self-Custody-Wallet. Wer sie besitzt, kann die dazugehörigen Accounts über eine kompatible Wallet-Anwendung wiederherstellen und die dort verwalteten Krypto-Assets transferieren. Ein einmal gewährter Zugriff lässt sich nicht einfach widerrufen, weshalb nach der Offenlegung einer Recovery Phrase eine neue Wallet notwendig ist, wenn die bisherige Person keinen Zugriff mehr haben soll.
