Liquid, Lightning und Co. 5 Bitcoin Sidechains, die du kennen musst

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Sidechain (Symbolbild)

Quelle: Shutterstock

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Sidechains ermöglichen den BTC-Transfer von einer Blockchain zu einer anderen und umgekehrt. Man spricht daher auch von sogenannten Pegged Sidechains, zu deutsch etwa angehängte Sidechains. Der Vorteil ist, dass nicht alle Funktionen, die Bitcoin theoretisch erfüllen kann, auch auf der Mainchain verarbeitet werden müssen. Vielmehr ist denkbar, dass man eine Reihe von Anwendungsfällen für den BTC-Gebrauch auf verschiedene Sidechains auslagert und somit Ressourcen auf der Blockchain spart. 

Hier sind fünf Bitcoin Sidechains, die es in sich haben.

1. Liquid


Settlement-Geschwindigkeiten von 60 Minuten und mehr für eine normale Bitcoin-Transaktionen und die Ansprüche des modernen Hochgeschwindigkeitstradings vertragen sich nicht gut. Für Trader, die BTC zwischen verschiedenen Exchanges versenden, um etwa Arbitragemöglichkeiten auszunutzen, zählt jede Sekunde.

Für genau diese Fälle hat das Bitcoin Developerteam Blockstream Liquid entworfen. Eine Sidechain, die sich explizit an Trader mit erhöhten Ansprüchen an die Transaktionsgeschwindigkeit richtet. Anstatt den üblichen 6 Bestätigungen (etwa nach 60 Minuten) sehen Exchanges L-BTC-Transfers bereits nach 2 Minuten als verarbeitet an.

2. Rootstock

Smart Contracts gibt es nur auf Ethereum & Co.? Von wegen, auch für Bitcoin gibt es bereits Projekte, die die Implementierung von Smart Contracts in die Kryptowährung Nr. 1 anvisieren. Der wohl prominenteste Versuch ist Rootstock. Der 2-Wege-Pegg mit der Rootstock Sidechain ermöglicht etwa die Entwicklung von dezentralen Applikationen (dApps) sowie verschiedenste Anwendungsfälle wie Spenden und dezentrale Versicherungen. Mit Rootstock müssen Bitcoin-Maximalisten folglich nicht mehr auf die Implementierung pfiffiger Smart-Contract-Ideen verzichten.

3. Hivemind

Ohne Oracle kein Smart Contract. Nun fragt man sich, was denn Oracles eigentlich sind. Bei Oracles handelt es sich um Mechanismen, die Daten aus der „echten“ Welt ins Digitale übertragen, um die Auslösung gewisser Smart-Contract-Bedingungen zu triggern. Insbesondere bei Prediction Markets, also Wetten auf den Ausgang bestimmter Ereignisse, braucht es zuverlässige Oracles.

Eine dieser Oracle-Plattformen ist Hivemind. Im Kern aggregiert Hivemind Daten aus der echten Welt und prognostiziert so den Ausgang bestimmter Ereignisse, die dann entsprechend quotiert werden.

4. Lightning

Ja, auch das Lightning-Netzwerk ist eine Sidechain. Die Mutter der Bitcoin-Skalierungslösungen gilt seit geraumer Zeit als vielversprechender Kandidat, den Weg hin zum digitalen Bargeld zu ebnen. Denn Lightning-Transaktionen sind sowohl instantan als auch kostenfrei.

Das Wachstum des Netzwerks spricht Bände. Schließlich ist die Anzahl der Lightning Nodes in diesem Jahr allein um 31 Prozent gestiegen. Wer mehr über das Potenzial des Lightning-Netzwerks erfahren möchte, kann sich in der BTC-ACADEMY umschauen.

5. Drivechain

Zugegeben, Drivechain hat nicht zum Ziel, eine eigene Sidechain zu implementieren. Dafür gilt das Projekt als Grundlage für eine ganze Reihe anderer Sidechains – darunter Hivemind. Zentrale Idee hinter Drivechain ist, dass alle Sidechains sogenannte Child Chains zu Bitcoin sind und die Kopplung in beide Richtungen funktioniert. Funds können also beliebig zwischen Child und Mother Chain hin und her getauscht werden. Im Gegensatz zu einem zentralen Custodian, der die Freigabe von Token überwacht, wird die Rücküberweisung von Sidechain Token auf die Bitcoin Blockchain dezentral vonseiten der Miner geregelt.

Mehr zum Thema Sidechains findet ihr in der Academy.

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