Die Gebühren im XRP Ledger sind zuletzt erheblich gestiegen, nachdem sich die Netzwerkauslastung der historischen Schwelle von mehr als 200 Transaktionen pro Ledger annäherte. Für Unmut in der Community sorgt vor allem, dass die Kosten nicht schrittweise, sondern sehr plötzlich anziehen.
Laut einem X-Post des früheren Ripple-CTO David Schwartz ist das allerdings systemimmanent: “Gibt es mehr Transaktionen, als das Netzwerk komfortabel verarbeiten kann, steigen die Gebühren so weit, wie es nötig ist, um die Rate beherrschbar zu halten”.
Die Gebührendynamik hat Schwartz zufolge nichts mit einem zentralen Eingriff zu tun, sondern es handelt sich um einen fairen Aushandlungsprozess unter den Validatoren. Zugleich warnt er vor einem zu späten Gegensteuern, denn dann könnten Knoten bei plötzlichem Lastanstieg ausfallen. Wird die Gebührenschraube dagegen zu früh angezogen, bremst das den Durchsatz unnötig aus. XRP-Nutzer können daraus folgern, dass steigende Kosten in erster Linie ein Signal für Stress im Netzwerk sind.
Regulierter XRP-Handel in Russland?
Parallel dazu rückt XRP politisch stärker in den Vordergrund. In Russland würde der Ripple-Coin nach aktueller Marktkapitalisierung die Hürde des geplanten Krypto-Gesetzes überspringen und damit grundsätzlich zu den wenigen digitalen Vermögenswerten zählen, die für den regulierten Handel infrage kommen. Entscheidend sind neben einer Bewertung über dem Schwellenwert von rund 5 Billionen Rubel beziehungsweise etwa 60 Milliarden US-Dollar auch das Handelsvolumen und die Historie. Berichten zufolge gehört XRP inzwischen dennoch zu dem kleinen Kreis von Coins, die diese Kriterien erfüllen.
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