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Trump beschießt iranische Öl-Insel: Bitcoin bricht ein

Nach einem US-Angriff auf eine iranische Öl-Insel fällt Bitcoin deutlich. Derweil nennt das Regime erste Bedingungen für die Öffnung der Straße von Hormus.

Daniel Hoppmann
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Eine Ölanlage auf der Insel Kharg.

Beitragsbild: picture alliance / AA | Fatemeh Bahrami

| Symbolbild: Die Insel Kharg ist Hauptdrehkreuz des iranischen Ölexports

Zum Wochenausklang sah es kurz so aus, als würde Bitcoin trotz des andauernden Kriegs im Iran einen neuen Ausbruch wagen. Ein US-Angriff auf die wichtige Öl-Insel Kharg drückte den Kurs zurück in Reichweite der 70.000 US-Dollar. Das zeigen Daten von Tradingview.

Demnach büßte Bitcoin am Freitagnachmittag zwischenzeitlich rund 5 Prozent ein. Von seinem Hoch bei knapp 74.000 US-Dollar fiel die Kryptowährung auf zwischenzeitlich 70.236 US-Dollar – ein Kursverlust von 5 Prozent. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt BTC bei 70.700 US-Dollar.

Ähnliches Bild auch im Altcoin-Sektor. Ethereum und Solana fielen zwischenzeitlich um 6,4 Prozent. XRP sank um etwa 5 Prozent. Cardanos ADA flog infolge eines Kursverlusts von über 7 Prozent aus den Top-10 der wertvollsten Kryptowährungen. Insgesamt brach der gesamte Markt um etwa 4,2 Prozent ein. Neues Volumen: 2,38 Billionen US-Dollar.

An den Derivatemärkten kann man den Knick derweil noch nicht beobachten. Zwar wurden in den letzten 24 Stunden rund 365 Millionen US-Dollar liquidiert. Allerdings verteilten sich die Verluste fast gleichmäßig auf Long- und Short-Investoren.

Wer Krypto sicher und einfach handeln will, kann das auf Coinbase. Neukunden erhalten dort derzeit 30 Euro in Bitcoin geschenkt, wenn sie mindestens die gleiche Summe investiert haben.

Ölpreis steigt nach US-Angriff wieder auf 100 US-Dollar

Derweil zeigte der US-Angriff deutlichere Auswirkungen auf den Ölpreis. Von seinem Tief am Mittwoch bei rund 85 US-Dollar schloss der Kurs der Sorten BRENT und WTI am Freitag im dreistelligen Bereich bei etwas mehr als 100 US-Dollar pro Barrel.

Die iranische Insel Kharg ist einer der strategisch wichtigsten Knotenpunkte für den Ölhandel. Medienberichten zufolge wird dort fast der gesamte Export der Islamischen Republik abgewickelt.

Donald Trump gab zu verstehen, die Angriffe würden aufhören, sobald der Iran die Blockade der Straße von Hormus auflösen und der Öltanker wieder passieren ließe. Wie CNN berichtet gebe es in Teheran derzeit tatsächlich Überlegungen, eine begrenzte Anzahl an Ölschiffen die Meerenge passieren zu lassen. Einzige Bedingung: Die Ware müsse in chinesischen Yuan und nicht wie üblich in US-Dollar abgewickelt werden. Für die USA sicherlich eine Zumutung. Präsident Trump kündigte seinerseits eine “baldige” US-Eskorte für Tanker an.

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