Eigentlich kennt man ihn für spektakuläre Bitcoin- oder Goldpreis-Prognosen auf der einen Seite und apokalyptische Prophezeiungen für traditionelle Finanzmärkte auf der anderen – doch in einem neuen X-Post äußert sich Robert Kiyosaki angesichts des Iran-Krieges ungewohnt nachdenklich. “Ich habe zweimal in Vietnam gedient, einmal 1966-67 als Student und 1971-72 als Pilot des US Marine Corps”, schreibt der Finanzbuchautor über seine eigenen Kriegserfahrungen. Bis heute wisse er aber nicht, was die eigentlichen Gründe für den Vietnam-Krieg waren. Die tragische Wahrheit: “Krieg ist profitabel”.
Bestimmte Assets könnten durch die militärische Auseinandersetzung im Mittleren Osten profitieren. Robert Kiyosaki erklärt: “Heute transportiert jede Rakete, die auf den Iran oder Israel abgefeuert wird, zwischen einem halben und vier Pfund Silber … das verschwindet, wenn die Rakete explodiert.” Die logische Konsequenz, zumindest mittel- bis langfristig: “Silberinvestoren werden reicher, während Menschen auf beiden Seiten den Preis mit Blut, Schweiß, Tränen und Geld bezahlen.” Derzeit steht der Silberpreis bei 84 US-Dollar, knapp 6 Prozent unter dem Vorwochenniveau.
Bitcoin, Gold, Silber: Warum Robert Kiyosaki auf knappe, nicht-staatliche Assets setzt
In den vergangenen Monaten hatte der Finanzexperte Anlegern mehrfach empfohlen, sowohl Edelmetalle als auch die beiden größten Kryptowährungen zu kaufen. Unmittelbar nach dem Beginn des Iran-Kriegs schrieb er: “Gold steigt an einem Tag um 128 US-Dollar. Noch bessere Nachrichten sind, dass Silber und Bitcoin durchstarten werden. Bleibt dran.” Berühmt wurde Robert Kiyosaki als Verfasser des Ratgebers “Rich Dad Poor Dad”, der seit seiner Ersterscheinung mehr als 41 Millionen mal verkauft wurde.
Dort betont er vor allem den Unterschied zwischen Assets, die Cashflow einbringen, wie Aktien oder Unternehmen, und Konsumgütern, die Geld kosten, wie eine selbst genutzte Immobilie oder ein Auto. Umso erstaunlicher ist seine heutige Präferenz für harte Assets, die zwar als krisensichere Häfen gelten, aber überwiegend keine Einkommensströme generieren.
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Kürzlich sorgte Robert Kiyosaki mit widersprüchlichen X-Posts zu Bitcoin-Käufen für Irritationen bei seinen Fans. Insgesamt bleibt seine Grundbotschaft aber immer die gleiche: Der bevorstehende Crash sei die beste Chance, um reich zu werden, und wer davon profitieren wolle, brauche Bitcoin, Gold und Silber. Wie Marktexperten die Auswirkungen des Iran-Krieges auf den Krypto-Markt einschätzen, lest ihr in diesem Artikel: “Iran-Krieg: Das sind laut Experten die Folgen für Bitcoin und Krypto”.
