Einer der größten Krypto-Scams Deutschlands 

Anleger um 180 Millionen Euro betrogen – Großprozess in Bamberg startet

6 Jahre Ermittlungen, internationale Razzien, eingefrorene BTC-Wallets: In Bamberg beginnt einer der größten Betrugsprozesse Deutschlands.

Giacomo Maihofer
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Verurteilter in Schellen

Beitragsbild: Shutterstock

| 1000 Opfer, allein Deutschland
  • Vor dem Landgericht Bamberg steht ein 50-jähriger israelisch-georgischer Staatsangehöriger wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs im Zusammenhang mit internationalen Fake-Trading-Plattformen vor Gericht.
  • Über fingierte Online-Investmentseiten sollen Anleger weltweit um mindestens 180 Millionen Euro geschädigt worden sein. Man hat rund 400 Plattformen betrieben, auf denen Opfer vorgegaukelt wurde, sie könnten durch Investitionen in digitale Finanzprodukte hohe Gewinne erzielen. Diese waren erfunden. Allein im deutschsprachigen Raum geht die Staatsanwaltschaft von rund 1.000 Opfern aus.
  • Dem Angeklagten wird ein nachweisbarer Schaden von rund 52 Millionen Euro im deutschsprachigen Raum zur Last gelegt, während ihm persönlich etwa 29 Millionen Euro zugeflossen sein sollen. 2023 wurde der Angeklagte in Armenien festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert. Seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft.
  • Die Ermittlungen der bayerischen Cybercrime-Stelle dauerten sechs Jahre und führten zu internationalen Kooperationen mit Behörden in Albanien und Georgien. Bei Durchsuchungen beschlagnahmten Ermittler 500 Computer, zahlreiche Mobiltelefone und umfangreiche Unterlagen. Es wurden Konten eingefroren, Bargeld sichergestellt und Bitcoin-Wallets gesperrt.
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