Der DeFi-Sektor bleibt auch im Jahr 2026 ein beliebtes Ziel für Cyberangriffe. Im ersten Quartal haben Hacker laut Daten von DefiLlama insgesamt 168,6 Millionen US-Dollar aus 34 Protokollen entwendet.
Der größte Einzelfall betraf Step Finance im Januar, wo durch die Kompromittierung eines Private Keys rund 40 Millionen US-Dollar entwendet wurden. Am 8. Januar folgte ein weiterer Vorfall bei Truebit, bei dem durch eine Manipulation des Smart Contracts Ether im Wert von 26,4 Millionen US-Dollar abflossen. Im März wurde zudem Resolv Labs Ziel eines Angriffs über kompromittierte Zugangsdaten.
Q2 startet mit Angriff auf Drift
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das Schadensvolumen dennoch deutlich gesunken. Im ersten Quartal 2025 summierten sich die Verluste laut DefiLlama auf rund 1,58 Milliarden US-Dollar, insbesondere durch einen einzelnen Angriff auf die Kryptobörse Bybit in Höhe von etwa 1,4 Milliarden US-Dollar.
Mit dem Angriff auf die Solana-Plattform Drift setzen sich Krypto-Hacks auch direkt zu Beginn des zweiten Quartals fort. Erste Schätzungen gehen davon aus, dass Vermögenswerte im Wert von mindestens 200 Millionen US-Dollar aus dem Netzwerk entwendet wurden. Mehr dazu hier: Mega-Hack erschüttert Solana: Drift verliert Millionen und Vertrauen bricht weg
