Erneut droht Donald Trump dem Iran, dieses Mal mit einem 48-Stunden-Ultimatum. Wenn das iranische Regime die Straße von Hormus nicht öffne oder einem Deal zustimme, würde “die Hölle über sie hereinbrechen” – das schrieb der US-Präsident wörtlich auf Social Media. Noch hält sich der Bitcoin-Kurs trotz der Gefahr einer weiteren militärischen Eskalation bei 67.000 US-Dollar, doch das japanische Krypto-Analysehaus XVIN Research warnt vor einem drastischen Einbruch, wenn ein bestimmtes Szenario eintreten sollte.
Die größte Schwachstelle liege derzeit “in der Struktur der CME-Bitcoin-Futures”. Laut den Analysten hat das Open Interest einen Stand von etwa 18.000 bis 20.000 BTC erreicht, wobei sich der Schwerpunkt auf kurzfristige Kontrakte konzentriert. Daher werde die Bitcoin-Preisbildung zunehmend von gehebelten Positionen und weniger von der Spot-Nachfrage bestimmt. Das Problem: Eine solche Struktur sei äußerst fragil.
“Unter Stress werden Positionen eher durch Liquidation als durch Rollover aufgelöst, was einen kaskadierenden Verkaufsdruck erzeugt”, heißt es in dem auf CryptoQuant veröffentlichten Report. In einem moderaten Szenario könnte der Bitcoin-Kurs daher von 70.000 US-Dollar auf 50.000 US-Dollar (-25–30 Prozent) fallen. Sollten die Abflüsse aus ETFs und die schwache Spot-Nachfrage anhalten, würde sich das mittelfristige Abwärtspotenzial sogar auf 30.000–20.000 US-Dollar (-60–70 Prozent) ausweiten.
Entscheidet die Straße von Hormus über das Schicksal von Bitcoin?
In einem “Extremfall” – etwa bei einer längeren Sperrung der Straße von Hormus oder einem vollumfänglichen Krieg – könnte “die weltweite Liquidität zusammenbrechen”. Die düstere Prognose von XVIN Research: “Bei einem Kursrückgang der Aktien um mehr als 30 Prozent und einem Ölpreis von 150–200 US-Dollar könnte der BTC-Kurs auf 10.000 US-Dollar (-80 Prozent) fallen.” Die wichtigste Erkenntnis für Anleger sei nun, dass es sich bei Bitcoin um keinen sicheren Hafen handle, sondern um einen liquiditätsgetriebenen Vermögenswert mit struktureller Anfälligkeit.
Bloomberg-Analyst Mike McGlone warnte bereits im Februar, dass die “Krypto-Blase implodieren” und der Bitcoin-Kurs auf 10.000 US-Dollar fallen könnte. Allerdings sind Expertenprognosen und insbesondere Worst-Case-Szenarien mit Vorsicht zu genießen. Bekamen im Bullenmarkt 2024/25 vor allem solche Krypto-Analysten große Aufmerksamkeit, die BTC-Preise von 200.000 US-Dollar, 300.000 US-Dollar oder mehr prophezeiten, so sind es im Bärenmarkt 2026 die spektakulären Crashprognosen, welche besondere Resonanz erzeugen.
Wer langfristig von Bitcoin als digitalem Wertspeicher überzeugt ist, profitiert ohnehin von weiteren Kursrückgängen und kann dann günstig einsteigen. Für Neueinsteiger derzeit besonders attraktiv: Die Krypto-Börse Coinbase, welche einen zusätzlichen 30 Euro in BTC Bonus anbietet. Einfach registrieren und handeln.

